ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Freier Eintritt
„Vernissage 28“ von DISTRICT4art – 28 Bilder gestaltet von Künster:innen stehen für 28 Frauenmorde 2022 – eine erschreckende Bilanz! Die Bilder werden zugunsten der Frauenhäuser Wien verkauft.
ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Freier Eintritt
Der Journalist, Rock-Kritiker und Publizist Petar Peca Popović verkehrte und arbeitete in seiner vier Jahrzehnte dauernden Karriere mit den bedeutendsten Stars der heimischen und internationalen Pop- und Rockmusik. Er wurde 1949 in Belgrad geboren und sagt, dass er schon sein ganzes Leben lang an derselben Adresse wohnt, am Topčidersko Brdo. Mit nichtalltäglicher Energie ist er schon fast ein halbes Jahrhundert lang als Rockkritiker in den Medien tätig. Für seine außergewöhnlichen Verdienste auf dem Gebiet der Kunst, Kultur und Medien erhielt er die Auszeichnung der Stiftung „Tanja Petrović“.
Am 26. Jänner präsentiert er bei einer Veranstaltung des Serbischen Kulturforums und des ega: frauen im zentrum drei seiner Bücher.
Wächter des Flohmarkts
Sein neuestes Buch, „Wächter des Flohmarktes“, ist eines jener Bücher, die uns daran erinnern, dass es durchaus möglich ist, ein ehrenwertes und strahlendes Leben, im Einklang mit den heiligen Gesetzen der Schönheit und in Zeiten zu leben, in denen all die menschliche Freiheit im Menschen selbst liegt und, wenn das wirkliche Leben nur mehr in der Kunst möglich, wahrhaftig und unberührt ist. Das schönste Museum in Serbien ist die Erinnerung von Petar Peca Popović – eines Mannes, der sein ganzes Leben der heiligen Kunst der Musik gewidmet hat und der es, dank seiner eigenen hohen, ästhetisierten Moral, geschafft hat, die seltenen Werte zu erhalten, die von Nöten sind, um die einsamen Nächte und grauen Morgen zu überleben: Hochbegabung, Wertschätzung, Mitgefühl, Güte, Menschlichkeit.
Frühlinge in Topčider
Ein Belgrader über Belgrad… Das Buch über Belgrad repräsentiert eine Auswahl an Texten, die durch das jahrzehntelange Verfolgen, Beschreiben, Interpretieren und Kommentieren historischer und moderner Bilder, Persönlichkeiten und Ereignisse des Lebens in der Hauptstadt entstanden sind.
Spuren in der Unendlichkeit
Ein Rocko-Choliker, wie Popović zu sein, bedeutet, die Welt mit weit geöffneten Augen eines für immer verwunderten – um nicht zu sagen – verzauberten Jungen zu betrachten, der es ablehnt, erwachsen zu werden, da er niemals aus seinem Zaubertraum erwachen möchte. In diesem Tagtraum spürt er sich selbst bis hin zu seinem letzten Pulsschlag, mit Leib und Seele und mit einer Leidenschaft, die über alle Grenzen der Vernunft hinweggleitet. Wenn ein Name als Synonym für eine Art allgemeines und für viele Menschen existenziell bedeutendes, prägendes Phänomen herangezogen werden kann, wie dies der Fall mit dem Schriftsteller dieser Zeilen ist, dann ist dies – wenn es um den hiesigen Rock ’n‘ Roll geht – der Name von Petar Peca Popović. Hier ist das Buch „Spuren in der Unendlichkeit“, das dies bestätigt.
Neben der Buchförderung werden wir eine schöne und humane Geschichte zu hören bekommen, die davon berichtet, warum er alle drei Bücher bei einem kleinen Verlag namens „KOV“, aus Vršac, herausgegeben hat. Unserem Gespräch beratend zur Seite stehen, wird der Schriftsteller, Kritiker und Universitätsprofessor Dr. Mihajlo Pantić.
ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Dr.in Christine Rose ist Juristin und diplomierte Biodanza-Anleiterin: „Wie gehen wir mit unserem Körper um? Wie mit unseren Mitmenschen und wie mit unserer Umwelt? In spielerischer Weise bietet das Tanzsystem Biodanza, entwickelt von Prof. Rolando Toro Araneda, Gelegenheit, mit diesen Themen umzugehen. Dabei stehen die Bewegung, das Erleben und die Lebensfreude im Vordergrund.
Der Frauenstudienzirkel wurde 2006 von Hildegard Steger-Mauerhofer, Laura Dobusch und Katharina Kreissl gegründet und richtet sich an alle Frauen des sozialdemokratischen Spektrums und an alle anderen interessierten Frauen, die sich kritisch mit Frauen-Geschichte bzw. ihrer eigenen Geschichte beschäftigen wollen. Auf Grund des unterschiedlichen beruflichen Backgrounds und verschiedener Altersstufen soll ein fruchtbarer und spannender Erfahrungsaustausch und Lernprozess in Gang gesetzt werden.
Das mittlerweile traditionelle ega-Frauentagsfest kehrt nach pandemiebedingter Pause zurück. Mit verschiedenen Acts, Künstler:innen und guter Stimmung ist das ega-Frauentagsfest ein Fixpunkt im feministischen Kalender 2023.
Am 17. Dezember ist es endlich wieder Zeit für stilvolles Shoppen der feministischen Art: „Die weiberei – Markt für Design von Frauen“, eine Kooperation der SPÖ Frauen Wien und dem ega:frauen im zentrum geht in die neunte Runde!
Über 50 Designerinnen bringen ihre Mode-, Papeterie-, Schmuck-, und Accessoire-Kreationen ins ega-Frauenzentrum im 6. Bezirk. Wie immer natürlich mit entspannter Weihnachtsstimmung. Punsch für den guten Zweck, englische Weihnachtsleckereien von Fräulein Else Vintage, Würstl vom Wiener Würstlstand und eine Kinderbastelwerkstatt der Wiener Kinderfreunde warten auf die Besucher:innen. Der Markt ist, fernab von Hektik und Stress der perfekte Ort zum gemütlich-persönlichen Adventshopping in der Nähe der Mariahilfer Straße.
Die weiberei – Markt für Design von Frauen ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien Samstag, 17. Dezember 2022, 11:00 – 19:00 Uhr
mit ALILA // ALWAYS HUNGRY // andirndln WIEN // Atelier Angelika Pichler // Beate Wagner // Cloverlily.clay // Die Olle mit der Wolle // Domazetoska Voskra // Edita Rosenrot // EDITH AGAY // EMIKO // fish your BAG e.U. // Gab´s Kisterl // Gabioma // Halmer – Design // Hand Made Story by Barbara Alli // HandT // Helene Traxler // Jackie and the Glitter Gang // Karin Sedlic-Kotal // Gerti Hopf // karin zwirn // Katharina Muellner – Reine Seife // Langer Modedesign // LENE P. // Lieblingsfratz // LitinDesign // Little Miss Vintage // Lukrezia Design // mangelware // Marsha & Magnus // Martha Wien // MONTREET // MY MAGPIE Vienna // mycrochetcorner // penelop* // Pia Mia // Ringlotte // ROTMARIE e.U. // SaLey // schreibmalstatt // Skulptierchen // Sofie Strasser // SQRL-ART // Valle ō Valle // violettsays // VivaVenus // Wellenkind Hut & Kopfschmuck // Wiener Atelier // Wollgern // XTINE Papeterie // YLVA // ZEBRA – Zentrum für klassische und moderne Fotografie
Freitag, 25.11.2022, 16:00 bis 23:00Uhr Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Die Volkshilfe Wien veranstaltet in Kooperation mit dem ega: frauen in zentrum und Frauen der Jungen Generation Wien und einen Pop-Up im ega: frauen im zentrum, in der Windmühlgasse 26, 1060.
Mit deinem Kleiderkauf unterstützt du nicht nur die Arbeitsplätze der Volkshilfe-Shops, sondern kaufst zu nicem Sound doppelt nachhaltig & fair ein!
Orange The World Wir haben uns diesen Tag zum Anlass genommen den internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen ist ORANGE ein Must-Have um Solidarität zu zeigen. Und zusammen mit der JG versorgen wir dich an der Orange Bar mit freshen Drinks.
(Mit freundlicher Unterstützung von Muschikraft und Habibi & Hawara.)
am Donnerstag, 15. Dezember 2022, 18 Uhr im ega-frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Moderation: Dr.in Lilian Hofmeister
Frauenstudienzirkel „Lesung aus unveröffentlichten Texten“ mit Gertraud Klemm, Autorin und Schreibpädagogin (geb. Gertraud Schiel, 1971 in Wien. Biologiestudium, Gutachterin bei der Stadt Wien, berufliche Umorientierung: Preise, Veröffentlichungen, Stipendien. Seit 2006 Autorin und Schreibpädagogin. Sie lebt mit ihrer Familie in Pfaffstätten, Niederösterreich.)
Gertraud Klemm wurde mit verschiedenen Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Anton Wildgans Preis der österreichischen Industrie, 2022. Einige Buchtitel der Autorin hier nachstehend aufgelistet: Hippocampus, Erbsenzählen, Muttergehäuse, Aberland, Herzmilch.
mit Martina Sattmann, Pädagogin und Elterntrainerin
Donnerstag, 17.11.2022, 18 Uhr
ega:frauen im Zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Ein aktueller Anlass lässt uns einen Teilaspekt Gender gerechter Imbalance wieder einmal vor Augen führen: Der Equal Pay Day war heuer am 30. 10. 2022. Frauen verdienen in Österreich demnach erheblich weniger als Männer in den gleichen Sparten. Wie oft muss wiederholt werden, dass die Gründung und Betreuung einer Familie zu fast 90% Frauen obliegt. Alleinerzieherinnen sind zu oft auch Alleinerhalterinnen. Dass es ihr Problem ist, verlässliche Strukturen für ihre Familie zu bieten. Und eine der immer wiederkehrenden Forderungen, für Frauen es zu ermöglichen, Beruf und Familie zu vereinbaren, ist: Angebot ausreichender Plätze in der Bildungseinrichtung Kindergarten, zeitgemäß und auf hohem integrativen Niveau. Dass aber gerade diese wichtige Einrichtung maximale Mängel aufweist, lässt viele Frauen im Ungewissen, ob sie ihre eigene Berufstätigkeit, ihr Studium und Ihre Karriere verfolgen können, wenn sie ohne familiäre oder zugekaufte Alternativen z. B. Öffnungszeiten betreffend, auskommen müssen.
Zuwenig gut ausgebildetes Personal, Platzmangel, marginale Ausbildung oder Unterstützung bei aktuelllen gesellschaftlichen Überwerfungen, die sich im Mikrokosmosmos des Kindergartens spiegeln, lassen die Frage aufkommen: Was ist unserem Land die sprachliche, kognitive und integrative Bildung der Kinder wert?
Martina Sattmann war mehrere Jahrzehnte in Wiener Bildungseinrichtungen der Stadt Wien und der Wiener Kinderfreunde als Pädagogin tätig und stellt fest, dass viele der alten Probleme noch immer nicht aufgearbeitet sind und von neuen gesellschaftlichen Bewegungen vor sich her geschoben werden. Sie lädt herzlich dazu ein, diese Innenschau zu begleiten.
Ausstellung: 21.11. bis 12.12.; Besichtigung nach Voranmeldung unter office@ega.at
ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Pink March, (c) Verena Andrea Prenner
Das Fotoprojekt von Verena Prenner ist der sinnlich-intellektuell-pragmatische Versuch, den Lebens-Unzustand Flüchtlingslager künstlerisch zu begreifen und uns alle zu Komplizen ihrer gesellschaftspolitischen Untersuchung zu machen. (Edition Lammerhuber)
Nach ihrem Studium der Soziologie zog es Verena Prenner in den Nahen Osten. Zunächst lebte sie in Tel Aviv und später in einem palästinensischen Flüchtlingslager, wo sie soziologische Feldforschungen durchführte und Fotografieprojekte inszenierte.
„Wie wirken sich prekäre Lebensverhältnisse auf den Einzelnen aus? Wie ist die Gesellschaft organisiert, welche Strukturen finden sich? Und wie wirkt sich das Leben vor Ort auf mich persönlich, meine eigenen Verhaltensmuster und Perspektiven aus? Meine Ankunft im Lager als alleinstehende Frau wurde von Seiten der Bewohner mit großer Verwunderung wahrgenommen und schnell galt ich als israelische oder palästinensische Spionin und als minderwertige Frau. Nach Monaten vor Ort und zwei weiteren Aufenthalten baute sich nach und nach gegenseitiges Vertrauen auf. Irgendwann war ich keine Fremde mehr, und ich entschloss mich, nicht nur außerhalb des Lagers fotografische Arbeiten zu realisieren, sondern auch im Flüchtlingslager. Aber dann kam die große Frage: Was zeigen man?“
Verena Prenner ist Soziologin und Fotografin. Für ihre künstlerische Arbeit unternimmt sie lange soziologische Feldforschungen und setzt sich mit Randgruppen auseinander, da Ränder bekanntermaßen die Mitte definieren. Daraus entwickelt sie Ideen, individuelle Reflexionen und Ansichten über Gesellschaften, die sie mit Hilfe von Laien und Passanten vor Ort in Form von inszenierter Fotografie darstellt.
ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Antonia Bruha, als Sozialdemokratin und ab Ende der Dreißigerjahre im österreichischen Widerstand aktiv, wurde 1941 von der Gestapo verhaftet und später ins KZ Ravensbrück gebracht. Als sie, nach Kriegsende wieder in Wien, krank, elend und schlaflos, ihre Erinnerungen niederschrieb, war dies ein Versuch, die Gedanken an das Erlebte, an Todesangst, Grauen und Verzweiflung zu sortieren. An eine Veröffentlichung dachte sie damals nicht. Erst vierzig Jahre später erschien ihr erschütternder Bericht vom Überleben in den Gefängnissen und Konzentrationslagern der nationalsozialistischen Diktatur.
Sonja Spreng, die Tochter von Antonia Bruha und die Urenkelin Antonia Bruhas, Billie Rehwald, lesen am 10. November 2022, ab 18 Uhr aus den Aufzeichnungen von Antonia Bruha, umrahmt mit Musik von Maren Rahmann.