femmes globales: „Die Roma. Selbst- und Fremdbilder einer Volksgruppe“ – 26. April um 18.30 Uhr

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femmes globales: „Die Roma. Selbst- und Fremdbilder einer Volksgruppe“
Donnerstag, 26. April 2012, 18.30 Uhr

ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

Begrüßung: Petra Bayr – SPÖ Bereichssprecherin für globale Entwicklung

Vortrag von:
Mimmi Demitri von Pezold
– Ethnologin
Ljiljana Lukic – Verein Vida Pavlović

Moderation: Gilda Horvath – Journalistin

Um die heutige Situation der Roma zu verstehen, muss die Geschichte beleuchtet und verstanden werden und diese ist von Beginn an von Verfolgung und Misshandlungen gekennzeichnet. Oftmals sehen sich Roma durch ein negatives Fremdbild konfrontiert.
Wie ist die Rolle der Frau innerhalb der Roma Gesellschaft und wie wird sie von außen wahrgenommen? Handelt es sich bei den Problemen, die immer wieder im Zusammenhang mit Roma erwähnt werden wirklich um kulturelle Phänomene oder sind es geschichtliche, soziale Umstände, die als kulturelle Probleme verklärt werden? Ist das Bild, das von „den Roma“ in den Medien gezeigt wird, wirklich ein Spiegel der Realität?
An diesem Abend werden Selbst- und Fremdbilder einer Volksgruppe beleuchtet.

Anmeldung bitte unter:
Tel.: 01 589 80 – 423
Mail: elisabeth.gutenbrunner@ega.or.at

Eintritt frei!

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Transzendenzen – Eine Ausstellung von Gabriela Bittner-Krainz – 19. April 2012

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Transzendenzen
Eine Ausstellung von Gabriela Bittner-Krainz

Vernissage: Donnerstag, 19. April 2012, 19.00 Uhr
Begrüßung: LABG. Mag.ª Nicole Berger-Krotsch
, SPÖ Wien Frauensekretärin
ega:frauen im zentrum, 1060 Wien, Windmühlgasse 26
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Die Idee als Ursache der Existenz des Bereichs der Sinnesobjekte.
Anzuregen, beim Betrachten des unvollkommenen Abbildes, eine Perspektive einzunehmen, um die Vollkommenheit der Urbilder zu erahnen.
Das Überschreiten des Egos, das Ausbrechen aus sich selbst und das Vergegenwärtigen.

Ausstellungsdauer: 23. April bis 29. Mai 2012

Die Ausstellung ist Mo – Do von 09.00 bis 16.00 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen!

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Sehschärfe – die ega-Filmreihe „HOT SPOTS“ – 11. April 2012 – 19.00 Uhr

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Sehschärfe – die ega-Filmreihe

Film & HerStory #2

Aufbauend auf dem Filmprogramm „Shooting Women“, das im Rahmen des ega-Sommergartens 2011 zu sehen war, setzten ega und Filmarchiv Austria ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort: Jahresprogramme zu Frauenthemen und deren filmischer Verhandlung bringen erneut Diskurs, Diskussion und Filmvergnügen zusammen. 2011 standen unter dem Titel „Film & HerStory“ die Darstellung von Frauen, Macht und Geschichte anhand ausgewählter Spielfilmbeispiele an. Drei dokumentarische, ergänzende Titel folgen im Frühjahr 2012.

Frauen, Macht, Geschichte

Geschichten und Geschichte sind Themenfelder, an denen sich immer wieder die Macht des Films und des Kinos zeigen. Mit dem Umdenken historischer Theorien und Herangehensweisen hat die Frage nach einer weiblichen Perspektive auf die Historie und die entsprechende Geschichtsschreibung im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts neues Gewicht bekommen. Die deutliche Bezugnahme auf eine Verschiebung des Blickwinkels ermöglichte eine HerStory, die ihre Ausrichtung nicht zufällig im Namen trägt. Filmisch wurde diesem Umstand ebenfalls Rechnung getragen, fanden doch weibliche Hauptfiguren häufiger ihren Weg auf die großen Leinwände. Das Zusammendenken von Frauen, Macht und Geschichte – denn der Faktor der Macht darf und soll hier nicht unterschlagen werden – hat eine Vielzahl von filmischen Beispielen hervorgebracht, die auf ihre sehr unterschiedliche Weisen Biografien entwerfen, Fragen stellen und die Normen bisheriger Darstellungen auf vielfältige und spannende Weise unterlaufen. Neben dem Spielfilm soll nun auch der engagierte Dokumentarfilm in der Auswahl berücksichtigt werden.

FILMPROGRAMM „Film & HerStory #2“ (März-Mai 2012)

11. APRIL, 19:00
HOT SPOTS (A 2011 Regie: Sabine Derflinger)

Sabine Derflingers jüngste Arbeit ist der erste Dokumentarfilm, der sich dem Thema der Langzeitarbeitslosigkeit widmet. Anhand eines Restaurantbetriebs, in dem Menschen versuchen, ihre Eigenständigkeit und auch ihren Selbstwert wiederzufinden, werden die gesellschaftlichen Mechanismen der Unterstützung und Kontrolle reflektiert.

Weiterer Termin:

9. MAI, 19:00
SCHNELLES GELD (A Regie: Sabine Derflinger)

Texte: Thomas Ballhausen/Filmarchiv Austria

EINTRITT FREI!

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Sehschärfe – die ega-Filmreihe „GANGSTER GIRLS“ – 14. März 2012 – 19.00 Uhr

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Sehschärfe – die ega-Filmreihe

Film & HerStory #2

Aufbauend auf dem Filmprogramm „Shooting Women“, das im Rahmen des ega-Sommergartens 2011 zu sehen war, setzten ega und Filmarchiv Austria ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort: Jahresprogramme zu Frauenthemen und deren filmischer Verhandlung bringen erneut Diskurs, Diskussion und Filmvergnügen zusammen. 2011 standen unter dem Titel „Film & HerStory“ die Darstellung von Frauen, Macht und Geschichte anhand ausgewählter Spielfilmbeispiele an. Drei dokumentarische, ergänzende Titel folgen im Frühjahr 2012.

Frauen, Macht, Geschichte

Geschichten und Geschichte sind Themenfelder, an denen sich immer wieder die Macht des Films und des Kinos zeigen. Mit dem Umdenken historischer Theorien und Herangehensweisen hat die Frage nach einer weiblichen Perspektive auf die Historie und die entsprechende Geschichtsschreibung im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts neues Gewicht bekommen. Die deutliche Bezugnahme auf eine Verschiebung des Blickwinkels ermöglichte eine HerStory, die ihre Ausrichtung nicht zufällig im Namen trägt. Filmisch wurde diesem Umstand ebenfalls Rechnung getragen, fanden doch weibliche Hauptfiguren häufiger ihren Weg auf die großen Leinwände. Das Zusammendenken von Frauen, Macht und Geschichte – denn der Faktor der Macht darf und soll hier nicht unterschlagen werden – hat eine Vielzahl von filmischen Beispielen hervorgebracht, die auf ihre sehr unterschiedliche Weisen Biografien entwerfen, Fragen stellen und die Normen bisheriger Darstellungen auf vielfältige und spannende Weise unterlaufen. Neben dem Spielfilm soll nun auch der engagierte Dokumentarfilm in der Auswahl berücksichtigt werden.

FILMPROGRAMM „Film & HerStory #2“ (März-Mai 2012)

14. MÄRZ, 19:00
GANGSTER GIRLS (A Regie: Tina Leisch)

Die „Gangster Girls“ in Tina Leischs Dokumentarfilm sind die Insassinnen des Frauengefängnisses Schwarzau, die einmal in der Woche Theater spielen. Ein antikes Drama wird geprobt, in den kleinen eingefangenen Geschichten und dem inszenierten Stück spiegeln sich die grausamen Facetten einer Realität, die keinen Ausweg zu verheißen scheint.

Weitere Termine:
11. APRIL, 19:00
HOT SPOTS (A 2011 Regie: Sabine Derflinger)

9. MAI, 19:00
SCHNELLES GELD (A Regie: Sabine Derflinger)

Texte: Thomas Ballhausen/Filmarchiv Austria

EINTRITT FREI!

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Verteilungsgerechtigkeit Jetzt! ega Frauentag – 10. März 2012

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Die Wiener SPÖ-Frauen laden am Samstag, den 10. März, anlässlich des Internationalen Frauentags zu einem großen Fest mit viel Musik, Kunst und Unterhaltung, welches heuer unter dem Motto „Verteilungsgerechtigkeit Jetzt“ steht, in das ega ein.

Zum Programmablauf:

Das Fest beginnt ab 16.30 Uhr mit einem come together bei Kaffee und Kuchen.

Darauf folgt um 17.00 Uhr ein Talk zum Thema „Verteilungsgerechtigkeit Jetzt“ mit Vizebürgermeisterin Mag.ª Renate Brauner und Frauenstadträtin Sandra Frauenberger u.a.

Ab 17.50 Uhr präsentiert Andrea Händler Auszüge aus ihrem neuen Kabarett „Naturtrüb“. Begleiten wir die Kabarettistin auf ihrer neuen „tour de force“ durch Gesundheitswahn, Existenzpanik, prä-seniler Bettflucht und grassierender Schrulligkeit! So komisch kann der ohnehin zum Scheitern verurteilte Versuch, endlich vernünftig zu werden, sein.

Um 18.45 Uhr eröffnet Vizebürgermeisterin Mag.ª Renate Brauner die Vernissage von Sabine Dumser, bei der ausdrucksstarke Schwarz-Weiß Zeichnungen präsentiert werden.

Es geht 19.25 Uhr musikalisch weiter mit Timna Brauer und Elias Meiri. Die Beiden präsentieren ihre „Songs from Jerusalem“ und schöpfen dabei aus einem reichen Schatz jüdischer Musiktradition.

Die junge Wienerin Violetta Parisini besticht ab 20.35 Uhr mit ihrer Musik. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Rock, Soul, Elektronik und verträumter Balladen.

Um 21.45 Uhr verknüpfen die drei Frontfrauen und ihr Schlagzeuger der Band Luise Pop zackig-rauchige Gitarrenklänge mit dem Charme hipper Geradlinigkeit. Rock ’n’ Roll reibt sich an elektronischer Stränge. Lassen wir uns von Luise Pop auf eine Jagd voll romantischer Schauer und atemberaubender Spannung entführen.

Das Fest findet mit dem Konzert der international gefeierten Band Bunny Lake ab 22.55 Uhr den krönenden Abschluss. Es könnte vieles über diese Wiener Band gesagt werden, allerdings werden Worte nicht ausreichen um diese Band und ihre Musik zu beschreiben, man muss sie einfach hören.

Mel Merio moderiert durch den Nachmittag und den Abend.

In der Zeit von 16.00 bis 20.00 Uhr bieten wir professionelle Kinderbetreuung von den Wiener Kinderfreunden an!

Nähere Informationen telefonisch unter 01-58980-423.

Eintritt frei!

„Verteilungsgerechtigkeit Jetzt“ – Frauentag im ega
Zeit: Samstag, 10. März 2012
Einlass: ab 16.00 Uhr
Beginn: 16.30 Uhr
Ort: ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

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Was ist schön! Der Einfluss der Beauty-Industrie auf das Selbstbild der Frau – 27. Februar 2012 – 19.00 Uhr

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Was ist schön!
Der Einfluss der Beauty-Industrie auf das Selbstbild der Frau

Mo., 27. Februar 2012
Beginn: 19.00 Uhr
ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

Die wohlklingenden Versprechen der Beauty-Industrie verleiten viele Menschen dazu, ihre Individualität zugunsten von vorgegebenen Schönheitsidealen aufzugeben und jedwede Risiken auszublenden. Von Anti-Aging über Botox bis zu Schönheitsoperationen – der riskante Kult kennt kaum noch Grenzen. Doch was steckt hinter der Schönheitsfixierung der Gesellschaft? Was ist der Nutzen, und wo liegen die Risiken der Schönheitsmedizin?

Diskussion mit:

– Dr.in Pamela Rendi-Wagner, Generaldirektorin für öffentliche Gesundheit und Sektionsleiterin im Gesundheitsministerium
– Univ. Prof. Dr.in Beate Wimmer-Puchinger, Frauengesundheitsbeauftragte in Wien
– Univ. Prof. Dr.in Maria Deutinger, Fachärztin für Plastische Chirurgie
– Edith Walzl, Fotografin

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten unter 01 58980-423 oder elisabeth.gutenbrunner@ega.or.at

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„Urfaust“ von Johann Wolfgang von Goethe – 22. März 2012

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„Urfaust“ von Johann Wolfgang von Goethe
Theateraufführung am 22. März 2012 ab 19.00 Uhr
Gesamtleitung: Bruno Thost
ega:frauen im zentrum – Windmühlgasse 26 – 1060 Wien

Als Goethe im Herbst 1775 nach Weimar kam, brachte er Entwürfe zu einem Faust-Drama mit und las sie vor. Eine begeisterte Zuhörerin Goethes borgte sich das Manuskript aus, um eine Abschrift davon an zu fertigen. Die Originalhandschriften Goethes aus dieser Zeit blieben nicht erhalten, weil sie der Künstler selbst vernichtete. Die Abschrift wurde später im Nachlass der besagten Zuhörerin gefunden und unter dem Titel „Urfaust“ veröffentlicht.

Im Urfaust fehlen gegenüber der späteren Fassung noch viele Abschnitte, das böse Über-Ich Mephisto erscheint ohne dramaturgische Begründung. Das Streben des Menschen nach Sinn, Erkenntnis und Wunscherfüllung, die Gretchentragödie und die komödiantischen Einblicke in das sinnlos lustvolle Alltagsleben sind aber bereits in einem ziemlich lose zusammengefügten Bilderbogen vorhanden.

Urfaust Besetzung:
Faust: Roman Kollmer
Mephisto: Bruno Thost
Student: Jenny Thost
Margarethe: Katja Thost-Hauser
Marthe: Renate Kastelik

Eintritt frei!
Um Anmeldung wird gebeten unter 01/58980-423 oder elisabeth.gutenbrunner@ega.or.at

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„PUR. Leben macht schön“. Frauenportraits fotografiert von Edith Walzl – 2. Februar 2012 – 19.00 Uhr

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„PUR. Leben macht schön“
Frauenportraits fotografiert von Edith Walzl

Vernissage: Donnerstag, 2. Februar 2012, 19.00 Uhr
Begrüßung: Stadträtin Sandra Frauenberger

ega:frauen im zentrum, 1060 Wien, Windmühlgasse 26
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Für diese speziellen Portraits wurden Frauen jeden Alters PUR – so wie sie sind fotografiert. Weitgehend ungeschminkt,  ohne Weichzeichner oder digitale Nachbearbeitung wird  die natürliche Schönheit abgebildet.

Es geht der Fotografin darum, das innere Wesen der Frau im Ausdruck dieses puren Gesichts einzufangen. Der Schönheit von Gesichtern, die das Leben gezeichnet hat, einen Rahmen zu geben.

Die Technik der analogen Schwarz/Weiß Fotografie entspricht diesem intimen, meditativen Blick auf die Einzigartigkeit der Frau.

„Das Gesicht zeigt unser Leben, hat Spuren, erzählt von uns. Es ist unsere Lebenslandschaft. Ausdruck unseres gewordenen Selbst.“

Im Rahmen der Ausstellung sehen Sie Pur-Portraits von u.a. Eva Rossmann, Sandra Frauenberger, Eva Glawischnig, Uschi Fellner, Tini Kainrath und Martina Hohenlohe.
www.fotowalzl.at

Ausstellungsdauer: 6. Februar bis 28. Februar 2012

Die Ausstellung ist Mo – Do von 09.00 bis 16.00 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen!

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regime.wechsel – ein Projekt von Ilse Chlan – 1. Dezember 2011 – 19.00 Uhr

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Kulturforum M und ega:frauen im zentrum laden am 1. Dezember 2011 ab  19.00 Uhr ins ega ein zu:

regime. wechsel – ein Projekt von Ilse Chlan

Es handelt sich um eine Serie von 2 bis 5 Minuten-Videos, die sich mit Denkmälern in Wien auseinandersetzt und der „vergessenen“ Malerin Malva Schalek aus dem 6. Bezirk gewidmet ist.

Die überwiegende Mehrheit der Denkmäler in Wien erinnert an bedeutende Männer. Der Stadtraum ist dadurch vorwiegend durch männliche Markierungen geprägt, andererseits gehören die Denkmäler so sehr zum gewohnten Stadtbild, dass sie trotz ihrer mächtigen Präsenz im Raum aus unserem Bewusstsein fast verschwinden und nur ausnahmsweise bewusst wahrgenommen werden. Nämlich dann, wenn etwas verändert wird, wenn jemand darauf zeigt, wenn jemand sich davor fotografieren oder filmen lässt.

Aber auch viele Frauen haben diese Stadt mitgeprägt, und nur wenige sind mit ihrem Namen und ihrer Geschichte im Stadtbild präsent. Die Videoarbeiten unter dem Titel regime.wechsel sind im Andenken an eine dieser Unsichtbaren, Verschwundenen entstanden: an die Malerin Malva Schalek (1882-1944), die im 6. Bezirk gearbeitet und gelebt hat.*

Stehen Frauen immer noch im Schatten der Männer?
Mit dem Titel regime.wechsel greift die Künstlerin Jacques Rancières Begriff des „Regimes“ auf, in dem es um die Einteilungen und Grenzen des Sichtbaren, des Wahrnehmbaren und letztlich um die Einteilungen und Grenzen des Denkbaren geht.
In Umkehrung dieses Gedankens sieht Ilse Chlan dagegen „mächtige Schatten“ hinter den Frauen. Es gibt Statistiken, die zeigen, dass Frauen mehr lesen als Männer, dass sie, was Schulbildung, Berufsbildung, Studium, Bildung überhaupt betrifft, mit den Männern gleichgezogen haben. Was wir an Schulen und Universitäten aufgenommen, verarbeitet, weitergegeben haben, wurde weitgehend von Männern aufgebaut. Diese mächtigen Schatten können (und wollen) wir nicht ablegen. Literatur, Philosophie, das Bildungsgut der europäischen Geistesgeschichte sind unsere Basis, von der wir ausgehen. Es ist die Sprache, die wir sprechen und selbst der Widerspruch ist in dieser Sprache zu führen. So wie man Denkmäler oft nicht bewusst wahrnimmt, geht es auch in diesem Fall darum, diesen Hintergrund bewusst zu machen, darauf zu zeigen, ihn sichtbar zu machen.

Die Videos spielen mit dem Begriff des „Schattens“. Einerseits behauptet die Künstlerin, dass es diese „mächtigen Schatten“ gibt, und versucht, sie in die Sichtbarkeit zu rücken, andererseits fällt der Schatten der Frau – der Schatten der Darstellerin – ganz „real“ auf das Denkmal.

Als Darstellerin konnte Frau Rebecca Schönsee gewonnen werden. Sie ist Germanistin und hat eine Ausbildung in Modern Dance gemacht.
* Malva Schalek hatte ihr Atelier im Dachgeschoss des Theaters an der Wien. Sie studierte an der Münchner Frauenakademie Malerei zu einer Zeit, als an öffentlichen Kunstakademien Frauen noch nicht aufgenommen wurden, und nahm 1910 an einer Ausstellung in der Secession teil. Sie porträtierte bekannte Persönlichkeiten der Wiener Gesellschaft. 1944 wurde sie nach Theresienstadt deportiert und im selben Jahr in Auschwitz Birkenau ermordet. Von einigen ihrer Bilder gibt es Fotos, die in Zeitungen veröffentlicht oder als Postkarten in Umlauf gebracht wurden. Ihr Porträt des Schauspielers Max Pallenberg ist 1952 von der ehemaligen Haushälterin von Malva Schalek dem Wien Museum um 800 Schilling verkauft worden. Die meisten ihrer Bilder sind überhaupt verschollen.

Dauer der Ausstellung:

2.12. – 23.12.2011
9.1. – 26.1.2012
Mo – Fr: 17.00 bis 24.00 Uhr

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