29 Femizide. So die traurige Bilanz des Jahres 2021 in Österreich (Stand 26.11.2021). Die Anzahl der Frauen*morde ist im Vergleich mit anderen europäischen Staaten hierzulande besonders hoch. Obwohl jede fünfte Frau* körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt, ist vor allem häusliche Gewalt ein Tabu-Thema. Allzu oft wird es als „Privatsache“ abgestempelt oder bagatellisiert.
Wir wollen dieses Thema anläßlich der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ beleuchten. Maja Markanovic berichtet als ehem.Leiterin eines Mutter-Kind-Hauses von der Praxis und den damit verbundenen Schwierigkeiten. Mit Marina Hanke, Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen diskutieren wir die politischen Spielräume, die zur Gewaltprävention gesetzt werden können und welche in Wien bereits umgesetzt sind. Simon Brezina erzählt als Experte für kritische Männerarbeit welche Rolle die Auseinandersetzung mit Männlichkeit und Rollenbildern in der Prävention haben kann“
Wo: ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
An diesem Termin des Frauenstudienzirkels wird Beate Hausbichler zu Gast sein und über ihr Buch „Der verkaufte Feminismus – Wie aus einer politischen Bewegung ein profitables Label wurde„, sprechen.
Die Autorin Beate Hausbilcher hat Philosophie an der Universität Wien studiert und ist sei 2008 Redakteurin bei der österreichischen Tageszeitung DER STANDARD und seit 2014 leitet sie deren frauenpolitisches Ressort: dieStandard.
Es gelten alle aktuellen COVID Bestimmungen. Ein 2G Nachweis und FFP2- Maske sind verpflichtend!
Am 10. November 2021 findet in unseren ega-Räumlichkeiten, in Kooperation mit „feel again“, ein kostenfreier Make Up-Kurs für an Krebs erkrankte Frauen und Mädchen. Der Kurs, bei welchem gezeigt wird, wie äußere Chemotherapie-Folgeerscheinungen kaschiert werden können, ist ein dreistündiges Coaching mit anschließendem Fotoshooting. An diesem Tag sollen nicht nur ein wenig die Sorgen und Ängste vergessen werden, sondern auch das Selbstbewusstsein gestärkt werden. Begleitet wird der Kurs von Make Up Artist Catharina Flieger und Fotografin Birgit Machtinger.
Anmeldung ist unbedingt erforderlich!
Mehr Infos über den FEEL AGAIN und ihre Tätigkeit, sowie weitere Kurstermine findest du direkt auf ihrer Homepage: https://www.feelagain.at/
Das KOSMO-Magazin lädt Sie zur Präsentation der Trilogie BRDA OD PELINA der Autorin Jasenka Lalović ein.
Donnerstag, 4. November 2021, 19.00 Uhr
Ort: ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Mit den Romanen S ONE BANDE MOJE GORE, S OVE BANDE MOJE GORE i KASTIGULJA, die in der Trilogie BRDA OD PELINA vereint sind, gelangte Jasenka an die Spitze der Liste der meistgelesenen Schriftsteller in unserer gesamten Region, aber auch in der Diaspora. Sie gestaltete geschickt, warm und emotional Geschichten über Frauen, geleitet von einem Herzen, das viele bittere Schicksale, in der sie aufgewachsen war, gesehen und erlebt hat. Dabei geht es nicht nur um montenegrinische Frauen, sondern all jene aus stark patriarchal geprägten Gegenden, deren Platz in der Familie und in der Gesellschaft durch den Zeitpunkt der Geburt eines weiblichen Kindes bestimmt wird.
Jasenkas Erzählstil ist flüssig, verständlich und fesselnd, sodass ihre Romane erst nach dem Lesen der letzten Seite aus der Hand gelassen werden können. Die archaischen Ausdrücke, die sie verwendet, führen uns zurück in eine Zeit, die von Geborgenheit und Gemütlichkeit begrenzt war, als wir dachten, es gäbe nichts jenseits unseres Horizonts. BRDA OD PELINA stellen eine Verbindung mit den Wurzeln da, ohne deren Festigkeit wir keine erfüllte Gegenwart und auch keine Zukunft haben können.
Die Lesung mit anschließendem Gespräch findet auf BKS statt.
Bitte bringen Sie unbedingt Ihre 2,5G-Zertifikate, die den epidemiologischen Maßnahmen in Wien entsprechen, mit zum Literaturabend.
Mag.a Sabine Lichtenberger, wird der Frage nachgehen, wie sich gewerkschaftliche Bildungsarbeit von und für Frauen in der Ersten Republik gestaltet hat. Welche Kontinuitäten es nach 1945 in der Bildungsarbeit gab und wer die Akteurinnen waren. Im Zentrum Ilse Barea-Kulcsar, Schriftstellerin und Sozialdemokratin.
Donnerstag, 21. Oktober 2021
Beginn: 18.00 Uhr
ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Dazu eine Vorankündigung: Die Stadt Wien – Stadträtin und Vizebürgermeisterin Kathrin Gaal – wird am Mittwoch 10.November 2021 um 9 Uhr eine Erinnerungstafel für Ilse Barea Kulcsar – in Wien 10. Bernhartstalgasse 38, wo sie gewohnt hat, anbringen. Zu diesem Akt sind auch alle Frauen des Frauenstudienzirkels eingeladen. Die konkrete Einladung erfolgt noch rechtzeitig.
Der erste Kriminalroman von Sabine Wolfgang handelt von einem Mann, der sich im Roman seiner Lieblingsautorin wiedererkennt.
Donnerstag, 14. Oktober 2021
Einlass: 18.30 Uhr
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Eröffnung: LAbg. Nicole Berger-Krotsch
Bei ihrem ersten Roman taucht Sabine Wolfgang in die dunklen Abgründe ihres Romanprotagonisten ein. Dabei handelt es sich um einen scheinbar harmlosen Zeitgenossen, über den durch Rückblenden Episoden aus seiner Kindheit zutage kommen, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist: ein kaltblütiger Mörder, der sich geschickt aus der Affäre zu ziehen weiß. Einzig bei seiner Lieblingsautorin wird er schwach, denn ihre Bücher sind für ihn ein Ersatz für sein fehlendes Sozialleben. Doch ausgerechnet sie, die große Paula Hogitsch, verarbeitet dessen Geheimnisse in ihrem Roman. Will sie ihren größten Anhänger etwa zu Fall bringen?
„Wort für Mord“ spielt im 5., 6. und 7. Wiener Gemeindebezirk; die Gegend, in der Sabine Wolfgang selber wohnt und unterwegs ist. Nach zwei Sachbüchern über wahre Verbrechen in Österreich hat sich die Autorin nun voll und ganz ihrer Fantasie hingegeben und beweist, dass man auch ohne vor Blut triefende Leichen Hochspannung erzeugen und dem Leser mehr als einen Gänsehautmoment bescheren kann.
„Die erste Version des Krimis ‚Wort für Mord‘ habe ich bereits vor zwölf Jahren verfasst, doch während des Lockdowns im Frühjahr 2020 habe ich mir das Werk noch einmal zur Hand genommen, es von Grund auf überarbeitet und zu einem Regionalkrimi, der in meiner Heimatstadt Wien spielt, gemacht“, erzählt die Autorin. „So hat die ruhige Zeit während des Lockdowns auch etwas Positives mit sich gebracht. Noch einmal voll und ganz in die Geschichte einzutauchen, die mir vor vielen Jahren spontan nach dem Besuch einer Buchlesung von Joy Fielding in Wien gekommen ist, hat mir unglaublich viel Freude bereitet.“
„Wort für Mord“ ist im CW Niemeyer Verlag erschienen.
Um Anmeldung wird gebeten unter office@ega.wien
Es gelten alle tagesaktuellen COVID Bestimmungen, sowie verpflichtend 3G-Nachweis und FFP2-Masken-Tragepflicht.
>> WARUM ICH IM 21. JAHRHUNDERT MIT DER KOLLODIUM NASSPLATTEN TECHNIK FOTOGRAFIERE?
„Nassplatten eigenen sich gut, um Betrachter_innen in das Foto >>hineinzuziehen<<. Die erste Unsicherheit über die Zeit der Entstehung oder auch nostalgische Assoziationen bezüglich der Ästhetik können dazu eingesetzt werden, um ein erstes Interesse und einen >>leichteren<< Zugang – auch für ein breiteres, kunstfernes Publikum – zu schaffen.“ Agnes Prammer
Agnes Prammer ist eine Künstlerin aus Wien. Sie arbeitet als Fotografin und macht Kunstbücher. Seit 2016 unterrichtet sie Fotografie an der GRAPHISCHEN in Wien. Sie ist eines der vier Jurymitglieder von ROTLICHT.
Sprecherin >> ELI JOTEVA
Talk zum Thema:
>> FROM IMAGING TO IMAGINING. EXPANDING THE BOUNDARIES OF PERCEPTION (Gespräch auf Englisch)
ROTLICHT ist ein internationales Festival für zeitgenössische analoge Fotografie. Es findet diesen Herbst zum ersten Mal in Wien statt und soll sich zu einem wachsenden, jährlich stattfindenden Event etablieren. Das Team des Vereins ZIGUTAMVE PHOTOGRAPHY möchte das Medium analoge Fotografie neu positionieren. Die zeitgenössische Fotografie mit der gigantischen Vielfalt technischer Möglichkeiten fordert geradezu heraus, ihren Ursprung, das Handwerk der analogen Fotografie, zu hinterfragen und neu zu präsentieren.
ROTLICHT – FESTIVAL FOR ANALOG PHOTOGRAPHY ist ein internationales Festival für zeitgenössische analoge Fotografie. Es findet diesen Herbst zum ersten Mal in Wien statt und soll sich zu einem wachsenden, jährlich stattfindenden Event etablieren.
„Ich benutze meine Kamera als Werkzeug, um visuelle Erinnerungen und Gedanken festzuhalten, zwischen An- und Abwesenheit, zwischen Verbergen und Enthüllen. Was ich zeige, ist Teil einer verfremdeten Realität. Die dadurch vermittelte Atmosphäre bleibt unkonkret und bietet Raum für eigene Projektionen. Ich verwende das Medium Polaroid, da es etwas Abstraktes und Unvorhersehbares zu meinen Fotografien hinzufügt. Sowohl Bildfehler als auch die Fragilität des Mediums sind inhärente Bestandteile meiner Arbeit.“ Luisa Hübner
LUISA HÜBNER
>>BUBBLES OPENING >>
Ausstellungseröffnung:
Dienstag, 5. Oktober 2021, 20.00 Uhr
EGA: FRAUEN IM ZENTRUM WINDMÜHLGASSE 26 / 1060 WIEN
Alle geltenden COVID Bestimmungen müssen eingehalten werden. 3G Nachweis und FFP2- Maske erforderlich!
„Jede Frau sollte mindestens ein Jahr lang Frauengeschichte studieren, egal, was sie sonst macht. Jede Frau ändert sich, wenn sie erkennt, dass sie eine Geschichte hat.“
Gerda Lerner, Exil-Österreicherin, Historikerin, Begründerin der Women History-Studies in den USA 1961 und Trägerin des Bruno-Kreisky-Preis 2006 für ihr Lebenswerk.
MMag.a Brigitte Maria Vavken und Mag.a DDr.in Evelyn Dürmayer im Gespräch über das Interview mit Gerda Lerner „Das Altern ist ein Tanz auf unebener Erde …” (Gerda Lerner im Gespräch mit Ingrid Bauer und Christa Hämmerle, L’Homme Z.E.G. 17, 1/2006)
Ingrid Bauer Zeit- und Kulturhistorikerin, bis 2016 ao. Professorin an der Universität Salzburg und Christa Hämmerle ao. Professorin am Institut für Geschichte der Universität Wien
Donnerstag, 23. September 2021, 18.00 Uhr
Wo: ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Die „ega art lounge“ präsentiert die Kunstinstallation „Sommer“ der wunderbaren mariahilfer Künstlerinnen Maja Ettinger-Cecić und Lalaine. Unter dem Titel „Sommer“ zelebrieren sie die wiedergewonnene Leichtigkeit des sommerlichen Seins. Zu sehen ist die Ausstellung vom 12. Juli bis zum 20. September in unserer ega-Auslage!
Maja Ettinger-Cecić:
Sommerbrunnen:
Spritzt, schmatzt, gurgelt, rumort
In Ihm spiegelt sich das Gold des Sommers
Lalaine:
Spiegel, Spiegel auf dem Boden, wer wird diesen Sommer die Liebe erobern?
Die Künstlerinnen aus Mariahilf möchten die wiedergewonnene Leichtigkeit des Seins zelebrieren.