Fotoausstellung Hijabistas von Asma Aiad 15.11.- 12.12.2016

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HIJABISTAS.
„Mein Kopftuch wie es mir gefällt!“
Vernissage zur Fotoausstellung von Asma Aiad
Dienstag 15.11.2016, 19h
The Stage is mine.
Wenn es um muslimische Frauen mit Kopftuch geht, lassen Vorurteile und Klischees nicht lange auf sich warten. Gängige Bilder von kopftuchtragenden Musliminnen sind fremdbestimmt und stereotyp: unterdrückt, unmodisch, rückständig, ungebildet oder gar fremd und gefährlich.
An diesem Abend werden Fotografien von Asma Aiad vorgestellt, die Musliminnen fernab von Klischees abbildet: nicht mit dem Blick einer Fremden, sondern aus der Perspektive einer Vertrauten. Somit wird den jungen Frauen die Möglichkeit gegeben, sich eines fremdbestimmten Diskurses zu ermächtigen, ihr Bild autonom und in all seiner Vi…elfalt selbst zu gestalten. Es erwartet Sie ein Abend, in der sie sichtbare, österreichische Musliminnen -die ein Kopftuch aus unterschiedlichen Gründen tragen- aus einem neuen und ungewohnten Blickwinkel sehen werden.
Die Künstlerin:
Asma Aiad ist Fotografin, Genderforscherin und Jugendarbeiterin.
Durch ihre diversesten Kunstprojekte möchte sei Stereotypen und Geschlechterrollen aufbrechen die in unserer Gesellschaft bis heute noch stark verankert sind.
Sie beschäftigt sich dabei mit den Themen Selbst- und Fremdbild muslimischer Frauen und islamischer Feminismus.
Asma Aiad ist im Netz auch durch ihren Blog als Asmaah Bint Baṭṭūṭah bekannt. www.asmaaiad.com
Ausstellungsdauer: 15. November bis 12. Dezember 2016
Die Ausstellung ist Mo – Do von 09.00 bis 16.00 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen!
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US Presidential Election Party 8.11 ab 20h

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Die US-Wahlnacht auf der Couch? Nicht mit uns! Gemeinsam mit der Jungen Generation Wien, den Wiener SPÖ-Frauen und der Sektion ohne Namen begehen wir die politisch spannendste Nacht des Jahres mit einem umfangreichen Programm:

20 Uhr – Start

21 Uhr – Podiumsdiskussion „US-Wahl 2016: Campaigning, Clinton und das US-Politsystem“ mit Stefan Sengl (USA 2016), Eva Zeglovits (IFES), Eva Nowotny (ehem. US-Botschafterin)

22:30 Uhr – Feinster Pop und Jazz mit Caroline Kreutzberger

ab 00:30 – die lange Wahlnacht mit US CNN

Für das leibliche Wohl sorgen Daily Deli und unsere Ausschank 😉
Zu späterer Stunde gibt es etwas von Dr.Falafel, damit man bis 6 Uhr am Morgen ausharren kann.

Wir freuen uns auf dein Kommen!

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Ana Loureiro KARTIEREN. DOKUMENTIEREN. WIEDER BESUCHEN Finissage 03.11. 2016

AnaLoureiro_Werke

Ana Loureiro
KARTIEREN. DOKUMENTIEREN. WIEDER BESUCHEN
eine Reise durch Zeit, Plätze, Räume und deren Erinnerungen

Ausstellungsdauer: 15. September – 03. November 2016

ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26 – 1060 Wien

Ana Loureiros Ausstellung ist eine Reise durch Zeit, Plätze, Räume und damit verbundene Erinnerungen. Sehr persönlich einerseits, erzählen sie von Erfolgen, Misserfolgen, Intimität und inneren Wahrnehmungen und bestehen gleichzeitig aus kollektiv erlebten Ereignissen: Aus geteilten Lebensmomenten mit Menschen. Besonders bedeutsam ist die Verknüpfung dieser Erinnerungen mit den Räumen und Orten, die Ana Loureiro in ihren Bildern einzufangen sucht. Die gezeigten Fotografien haben einen stark dokumentarischen Charakter; Einige der Bilder wurden exakt zu der Zeit aufgenommen, als Loureiro an den abgebildeten Orten gelebt hat. Jene Fotos, die öffentliche Plätze zeigen, spiegeln die Umgebung ihrer damaligen Wohnungen wider. Auf diese Weise entsteht eine „Karte von Wien“, eine fotografische Chronologie von Erinnerungsräumen, eine im Februar 2013 begonnene Bilderreise, auf die die Künstlerin die BetrachterInnen mitnimmt.

Die Ausstellung ist Mo – Do von 09.00 bis 16.00 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen!

Anmeldung erbeten unter: barbara.mithlinger@ega.wien

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, zu.

Titelbild: „The pattern from Molkerei street“, 2016 (Fotografie, 40×60 cm)

 

 

 

 

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Buchpräsentation „Hannah Fischer – »Das Exil war meine Universität«“, 25.10. 2016

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Hannah Fischer

Buchpräsentation „Hannah Fischer – »Das Exil war meine Universität«“, 25.10. 2016,18:30h, ega: frauen im Zentrum

Hannah Fischer musste Österreich mit 13 Jahren – von den Nationalsozialisten verfolgt – verlassen. Im Exil in Großbritannien wurde sie Schülerin Anna Freuds. Nach ihrer Rückkehr 1946 und ihrem Studium an der Universität Wien sorgte sie als Kinderpsychologin und psychoanalytisch orientierte Pädagogin für einen Wissenstransfer von Anna Freuds Lehre zurück nach Österreich, und – durch ihre Initiierung des Anna Freud Kindergartens in Wien – für eine institutionelle Erneuerung der psychoanalytischen Pädagogik. Durch ihr breites internationales soziales und pädagogisches Engagement verkörpert sie in besonderer Weise die demokratisch-humanistische Tradition des Exils.

Die von Sandra Wiesinger-Stock verfasste Biografie erschien zu Hannah Fischers 91. Geburtstag am 27. September 2016 in der Reihe Exil-Leben der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung (öge). Hannah Fischer verstarb völlig unerwartet, kurz nach Erscheinen ihrer Biographie, einen Tag nach ihrem Geburtstag.

Die Buchpräsentation »Das Exil war meine Universität« findet – Hannah Fischer zum Gedenken – am Dienstag, dem 25. Oktober 2016 um 18:30 Uhr im Ega – Frauen im Zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien, statt.

Eine Veranstaltungskooperation von Wiener SPÖ-Frauen, Mandelbaum Verlag und der österreichischen Gesellschaft für Exilforschung

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Einladung unter: http://www.exilforschung.ac.at/aktuelles/Buchpraesentation-Fischer-neu.pdf

 

DENK!_!Raum – „Sprache im Netz“ 17.10.2016

 

Denkraum zuschnitt

ega Wiener Bildungsakademie & Wiener SPÖ-Frauen & SPÖ Rathausklub präsentieren DENK!_!Raum

Die neue Veranstaltungsreihe Denk!_!Raum beleuchtet wichtige politische und gesellschaftsrelevante Themen in unterschiedlichen Facetten. Denk!_!Raum startet mit dem Themenschwerpunkt „Die Macht der Sprache“. 

Sprache ist eine ständig wirkende Kraft und eines der wesentlichen Steuerungssysteme unserer gesellschaftlich gestalteten Wirklichkeit. Gerade deswegen ist ein exakter und bewusster Umgang mit Sprache nicht nur im Interesse der Sichtbarmachung und Stärkung von Frauen wichtig, sondern auch für die Sicherung von Demokratie und Frieden. In einer Reihe von 3 Veranstaltungen widmen wir uns diesem spannenden wie aktuellen Thema.

Am Montag, den 17. Oktober 2016 laden wir ab 18.30 Uhr zur Veranstaltung ins ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

„Sprache im Netz“

Es diskutieren:
Mag.a Muna Duzdar, Staatssekretärin für Diversität, Öffentlichen Dienst und Digitalisierung
Mag.a Corinna Milborn, Journalistin, Proponentin von #Solidaritystorm

Begrüßung:
LAbg.GR.in Mag.a Nicole Berger Krotsch, SPÖ Wiener Frauensekretärin
Mag.a Elisabeth Gutenbrunner, MA, Stv. Dir.in Wiener Bildungsakademie

Das Internet stellt ein größer werdendes und zentrales Medium zur Kommunikation und Informationsbeschaffung dar, aber welche Sprache spricht das Internet? Durch die anonyme Nutzung bietet es Potenzial für Mobbing und Diskriminierung. Dies zeigt sich unter anderem in respektlosen, bis hin zu übergriffigen und bedrohlichen Kommentaren bei sachlichen Wortmeldungen auf Blogs oder in sozialen Netzen. Aber auch bei offensichtlich sexistischen/rassistischen Gruppen, auf Profilen und Homepages hat sich die digitale Debatte radikalisiert.

Insbesondere Frauen sind einer Welle verbaler Aggression ausgesetzt – auch hier gilt: Sprache reflektiert, wessen Meinung gehört/gelesen wird wer gesellschaftlich (an-) erkannt ist und wer nicht. Sprache bietet die Möglichkeit zur Machtausübung, zur Diskriminierung sowie zur Verletzung; Sprache stellt jedoch auch eine wichtige Basis im zwischenmenschlichen Umgang dar. Es ist essentiell, sich über die eigene Sprache, den eigenen Sprachgebrauch bewusst zu werden, diesen immer wieder kritisch zu hinterfragen und einen sensiblen und reflektierten Umgang anzustreben. Es gilt zu reagieren, Frauen die Angst zu nehmen, sich im Netz zu zeigen und selbstbewusst zu agieren.

An diesem Abend gehen wir unter andrem Fragen nach wie, wie man auf untergriffige Rhetorik, Trolling oder Shitstorms reagieren kann. Wie entlarvt man Falschmeldungen oder Halbwahrheiten möglichst schnell? Was tun, wenn man im Netz mit Cybermobbing konfrontiert wird? Meinungsfreiheit heißt nicht Narrenfreiheit! Sie hört da auf, wo die Freiheit Anderer beschnitten wird.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, zu.

Anmeldung unter:
gutenbrunner@wiener-bildungsakademie.at
office@ega.wien

Weitere geplante Veranstaltung dieser Reihe:

14. Dezember 2016, 18.30h
„Sprache als politisches Instrument“
Hierzu diskutieren:
Elisabeth Wehling, Ph.D., Linguistin
Mag.a Sybille Straubinger, MBA, Abgeordnete zum Wiener Landtag, Landesparteisekretärin der Wiener SPÖ

 

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Mind The Income Gap – Info-Veranstaltung zum Thema Gender Economics – 11.10.2016

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Die Wiener SPÖ-Frauen und die SJ-Wien organisieren zum österreichweiten Equal Pay Day einen offenen Vortrag mit Alyssa Schneebaum, PhD und der Gleichbehandlungsbeauftragten der Stadt Wien, Mag.a Elisabeth Kromus. Schneebaum ist feministische Ökonomin und unterrichtet an der WU und am Gender Studies Institut der Uni Wien.

Was ist eigentlich der Gender Pay Gap? Wie wird er berechnet und wie unterscheidet er sich vom Gender Wage Gap? Was ist der Pension Day? Diesen Fragen soll dabei dabei auf den Grund gegangen werden.

Mind The Income Gap
Dienstag, 11. Oktober, 19.00 Uhr
ega:frauen im zentrum,
Windmühlgasse 26, 1060 Wien

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DENK!_!Raum – „Macht macht Sprache. Sprache schafft Wirklichkeit“, 20.09.2016

Denkraum zuschnittega & Wiener Bildungsakademie & Wiener SPÖ-Frauen präsentieren DENK!_!Raum

Die neue Veranstaltungsreihe „Denk-Raum“ beleuchtet wichtige politische und gesellschaftsrelevante Themen in unterschiedlichen Facetten.„Denk- Raum“ startet mit dem Themenschwerpunkt „Die Macht der Sprache“.

Sprache ist eine ständig wirkende Kraft und eines der wesentlichen Steuerungssysteme unserer gesellschaftlich gestalteten Wirklichkeit. Gerade deswegen ist ein exakter und bewusster Umgang mit Sprache nicht nur im Interesse der Sichtbarmachung und Stärkung von Frauen wichtig, sondern auch für die Sicherung von Demokratie und Frieden.In einer Reihe von 3 Veranstaltungen widmen wir uns diesem spannenden wie aktuellen Thema.
Wir starten mit:
„Macht macht Sprache. Sprache schafft Wirklichkeit“, Buchpräsentation und Diskussionsveranstaltung mit Dr.in habil. Elisabeth Schrattenholzer
Dienstag, 20. September 2016, 18:30h 
ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26 – 1060 Wien

 

Eröffnung: Mag.a Nicole Berger-Krotsch, Abgeordnete zum Wiener Landtag (SPÖ), Wiener Frauensekretärin
Mag.a Elisabeth Gutenbrunner, MA, stv. Direktorin der Wiener Bildungsakademie

Sprache kann vielerlei. Sie kann andeuten, beweisen, hervorrufen, erfinden, verführen, lügen und vieles mehr. Mittels Sprache wird unser Leben immer wieder neu verhandelt und strukturiert. Ihrem Einfluss können wir uns nicht entziehen. Sie wirkt überall. Gerade deswegen ist ein exakter und bewusster Umgang mit Sprache, nicht nur im Interesse der Sichtbarmachung von Frauen und der Stärkung des weiblichen Selbstbewusstseins, sondern auch wichtig für die Sicherung von Demokratie und Frieden. In dieser Veranstaltung werden hierzu konkrete Lösungsansätze und Handlungsvorschläge geboten. Die Veranstaltung gliedert sich in einen inhaltlich-theoretischen, einen anwendungsorientiert- praktischen Teil. Im Anschluss daran gibt es für die TeilnehmerInnen die Möglichkeit in Diskussion zu treten.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, zu.
Anmeldung unter:
gutenbrunner@wiener-bildungsakademie.at
office@ega.wien

Weitere geplante Veranstaltungen dieser Reihe:

17. Oktober 2016, 18.30h
„Sprache im Netz“
Hierzu diskutieren:
Mag.a Muna Duzdar, Staatssekretärin
Mag.a Corinna Milborn, Journalistin

14. Dezember 2016, 18.30h
„Sprache als politisches Instrument“
Hierzu diskutieren:
Elisabeth Wehling, Ph.D., Linguistin
Mag.a Sybille Straubinger, MBA, Abgeordnete zum Wiener Landtag, Landesparteisekretärin der Wiener SPÖ

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Vernissage von Ana Loureiro 15.09.2016

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Ana Loureiro
KARTIEREN. DOKUMENTIEREN. WIEDER BESUCHEN
eine Reise durch Zeit, Plätze, Räume und deren Erinnerungen

Vernissage:Donnerstag, 15. September 2016, 19.00 Uhr
ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26 – 1060 Wien
Eröffnung: Susanne Bluma, Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin

 

Ana Loureiros Ausstellung ist eine Reise durch Zeit, Plätze, Räume und damit verbundene Erinnerungen. Sehr persönlich einerseits, erzählen sie von Erfolgen, Misserfolgen, Intimität und inneren Wahrnehmungen und bestehen gleichzeitig aus kollektiv erlebten Ereignissen: Aus geteilten Lebensmomenten mit Menschen. Besonders bedeutsam ist die Verknüpfung dieser Erinnerungen mit den Räumen und Orten, die Ana Loureiro in ihren Bildern einzufangen sucht. Die gezeigten Fotografien haben einen stark dokumentarischen Charakter; Einige der Bilder wurden exakt zu der Zeit aufgenommen, als Loureiro an den abgebildeten Orten gelebt hat. Jene Fotos, die öffentliche Plätze zeigen, spiegeln die Umgebung ihrer damaligen Wohnungen wider. Auf diese Weise entsteht eine „Karte von Wien“, eine fotografische Chronologie von Erinnerungsräumen, eine im Februar 2013 begonnene Bilderreise, auf die die Künstlerin die BetrachterInnen mitnimmt.

Ausstellungsdauer: 15. September – 03. November 2016

Die Ausstellung ist Mo – Do von 09.00 bis 16.00 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen!

Anmeldung erbeten unter: barbara.mithlinger@ega.wien

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, zu.

Titelbild: „The pattern from Molkerei street“, 2016 (Fotografie, 40×60 cm)

 

 

 

 

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„In guter Hoffnung auf ein besseres Kind? – Future Baby“ Filmscreening und Diskussion – 13.09.2016

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Mel Merio & ega & Wiener Bildungsakademie present:

„In guter Hoffnung auf ein besseres Kind? – Future Baby“ 
Filmscreening und Diskussion
Dienstag, 13. September 2016, 18.00 Uhr ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

 

FUTURE BABY beleuchtet das komplexe Feld medizinisch-technisierter Geburtenkontrolle aus unterschiedlichen Perspektiven. Rund um den Globus besucht Maria Arlamovsky MedizinerInnen, WissenschafterInnen und TechnikerInnen in Kliniken und sterilen Laboratorien, begleitet Paare mit Kinderwunsch, Eizellenspenderinnen und Leihmütter zu Untersuchungen und Eingriffen. Sie lässt BefürworterInnen und SkeptikerInnen zu Wort kommen und spricht mit der ersten Generation künstlich gezeugter Kinder. In diesem polyphonen Mosaik entfaltet sich die Ambivalenz der revolutionären Technologien und Verfahren, deren Konsequenzen wie auch ethische und juristische Grenzen (noch) nicht eindeutig sind und heftig debattiert werden: Wie weit soll und darf die Natur manipuliert werden? Ohne diese Frage explizit zu beantworten zeichnet der Dokumentarfilm ein besorgniserregendes Szenario: Untersuchungen, Tests, Eingriffe, Korrekturen. Das Wunschbaby aus der Fabrik: Biologische Uhren werden zurückgedreht, menschliche „Brutkästen“ eingekauft, Körper gezielt „verbessert“, unerwünschte Merkmale aussortiert. Kontrollphantasmen, die unterschiedliche Diskurse berühren, Weiblichkeit und Elternschaft neu definieren – vor allem aber die dringliche Frage aufwerfen, was mit unseren Vorstellungen von einem lebensfähigen, „gesunden“ Körper geschieht. Darf ein Individuum existieren, das die propagierten Schönheits- und Gesundheitsideale nicht erfüllt? Was bedeutet es für unsere zukünftige Gesellschaft, wenn sich biologische Grenzen auflösen und sich Technik in den Ursprung des Lebens – das „Wunder der Natur“ – einschreibt? Eine ebenso unheimliche wie informative – und nicht zuletzt bildgewaltige – Bestandsaufnahme der Gegenwart unserer Zukunft. Nach dem Film diskutieren zu diesen spannenden Themen:

Maria Arlamovsky, Regisseurin
Univ. Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger, Prof. für klin. Psychologie und Gesundheitspsychologie, public health und gender Expertin
Mag.a Ulrike Swoboda, Medizinethikerin, Theologin

Begrüßung: LAbg. Mag.a Nicole Berger-Krotsch, SPÖ Wiener Frauensekretärin

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, zu.

Anmeldung bitte unter:

Tel.: 01-53427 291

Mail: gutenbrunner@wiener-bildungsakademie.at

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