PRIDE EXHIBITION, 1. bis 15. Juni 2022, 19.00 Uhr

01.- 15. Juni 2022

VANGARDIST
progressive queer magazine

In Kooperation mit
ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26,

1060 Wien
und artèQ
Mit freundlicher Unterstützung von
KURIER und ERSTE BANK
Global Print, Campari, Aperol und Schlumberger

Vertreibung aus dem digitalen Paradies – Die alten Dämonen Homophobie, Transphobie und Rassismus erobern das Internet.

Anlässlich der Zunahme von Hass im Netz, eröffnen VANGARDIST Magazin, artèQ und ega: Frauen im Zentrum von 1. bis 15. Juni 2022 eine dreiteilige Ausstellung. Die Initiatoren greifen dazu einen der aktuellen Trends in der digitalen Crypto-Welt auf. Durch digitale Kunstwerke sogenannte NFTs (non-fungible token) werden Gelder für das Projekt “Report-Hate.com” gesammelt. Dazu soll eine Watchdog-Internetseite aufgebaut werden. Dort können Opfer von Hass im Netz Übergriffe melden. ERSTE BANK und die Tageszeitung KURIER unterstützen dieses wichtige Vorhaben.

Wien 30.05.2022

In seinen Anfängen war das Internet ein sicheres Rückzugsgebiet für die LGBTQIA+ Community. Hier konnten sich queere Menschen informieren, vernetzen und gegenseitig unterstützen. Die Anonymität der User, Algorithmen und staatliche Restriktionen verdrängen die queere Kultur nun aber zunehmend aus diesem Safe-Space. Man liest von Menschen, denen aufgrund ihrer Identität ihr Social Media Profil gesperrt wird, queeren Menschen, die nach dem Outing mit Anfeindungen bei Online Games zu kämpfen haben und Menschen die aufgrund ihres Seins, im digital Space verfolgt werden. Unbekannter Alltag in Österreich und ein weltweit immer stärker werdendes Phänomen. Grund genug, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen.

Anlässlich des Pride Monats und dem steigenden Hass im Netz initiieren das Vangardist Magazin und ega: frauen im Zentrum, die “Pride Exhibition”, eine dreiteilige Kunstausstellung. Die Kunst-Fotografien werden nicht nur als Fine-Art-Prints sondern auch als digitale Artworks, sogenannte NFTs veröffentlicht. Unterstützt werden sie dabei von ERSTE BANK, KURIER, Aperol, Campari und Schlumberger.

Drei inklusive Themenblöcke
Die Werke könnten unterschiedlicher nicht sein. “13 Fucking Years”: Aus Anlass von 13 Jahren progressivem Publishing werden besondere Covers der letzten Jahre gezeigt. Das Cover der ACTIVIST EDITION in Zusammenarbeit mit “Kids of the Diaspora”, ist live und animiert zu sehen. Mit der Kunstaktion “Being aWare” setzen sich Irena Pejčić und Jolly Schwarz gegen die Ausbeutung des Körpers der Frau ein, der in der Werbung und auf sozialen Plattformen oftmals nur noch als Ware behandelt wird. Bei der Fotoserie “People always tell me, I am too Gay, Black, Asian,…” zeigen Vangardist und Jolly Schwarz mit welchen verletzenden Meinungsäußerungen viele Menschen in der LGBTQIA+ Gemeinschaft konfrontiert sind und welche Selbstzweifel, diese ständigen Kritiken bei den Betroffenen auslösen können.

Mit Kunst und Technologie gegen Hass im Netz
Von den Kunstwerken werden erwerbbare Prints und digitale-Kopien (NFTs) erstellt. Mit dem Erlös der verkauften Prints und NFTs wird nach der Ausstellung eine Melde-Website für Opfer von Hass im Netz finanziert. Hier werden Daten über Vorfälle gesammelt, visualisiert und in Reports zusammengefasst. Die anonymisierten Informationen werden an Medien NGOs , Politik und Betreiber der Plattformen weitergegeben.
“Der erste Schritt von Veränderung fängt immer mit der Dokumentation des Problems an”, sagt Vangardist Gründer und Herausgeber Julian Wiehl. Somit werden mit Hilfe von Kunst und Technologie die Rechte der LGBTQIA+ Community auch verstärkt ins Netz getragen.

90% von queeren Online Gamer:innen bereits im Netz angefeindet
Während sich die Rechte der queeren Community in der westlichen Welt zunehmend verbessert haben, werden immer mehr Menschen Opfer von Hass und Diskriminieurng im Netz. Im Schutze der scheinbaren Anonymität und oftmals nicht verfolgbar, gelingt es “Hatern” die neuen, digitalen Welten zur schutzlosen Zone umzufunktionieren.

Laut einer von Pinknews.co.uk veröffentlichten Studie, geben beispielsweise 90% aller queeren online Gamer:innen an, schon einmal Opfer von Hass geworden zu sein. 40% haben daraufhin mit dem Online Gaming aufgehört. Queere Menschen werden hier also konsequent aus dem digitalen Raum verdrängt.

Die größten Sozialen Medien blockieren immer mehr LGBT Inhalte und sperren die Profile queerer Nutzer:innen. Dies ist auch dem bekannten ORF Kulturjournalist Peter Fässlacher passiert. Sein Facebook Profil wurde im April gesperrt, als er sein Buch “Die schwule Seele – Wie man wird. Wer man ist” gepostet hat.

Das die bekannten Metaversen, Facebook, Instagram und TikTok kein geschützter Platz für die LGBTQIA+ Community sind, unterstreicht auch Terry Miller, Mitbegründer des “It’s get better” Projects. Sein Profil wurde ebenfalls gesperrt, als er zum Jahrestag ein Foto mit seinem Mann gepostet hatte.

Nur Einzelfälle oder ist mehr dahinter?
Weltweit greifen renommierte Medien das Thema verstärkt auf. Eine Google Suchanfrage von “metaverse und homophobia” ergibt bereits über 750.000 Ergebnisse. Die Zahlen sind bereits so alarmierend, dass die europäische Union, große Digital-Konzerne im April mit einem Gesetz gegen Hassrede und Kriegspropaganda in die Pflicht genommen hat. Inwieweit die queere Community dadurch geschützt ist, wird sich weisen. Mit der Plattform “Report-Hate.com” wird dafür ein wichtiger Baustein gesetzt.

TAKE A STAND WITH US – CREATE A SAFE DIGITAL SPACE FOR A FUTURE GENERATION.

FACTBOX
3. – 5. Juni | Fr-So | 14-19 Uhr

1. Juni | 19 Uhr | Vernissage + Panel mit Peter Fässlacher ORF

8. Juni | 19 Uhr | Panel zu “I am too…”

15. Juni | 19 Uhr | Panel zu “Being aWare”

ega: frauen im zentrum – Windmühlgasse 26 – 1060 Wien

Link zu den digital Artworks:
https://opensea.io/Vangardist

Link zur Landingpage des Projektes:
https://www.report-hate.com


QUELLEN

The New York Times – The Metaverse’s Dark Side: Here Come Harassment and Assaults
https://www.nytimes.com/2021/12/30/technology/metaverse-harassment-assaults.html

The Irish Times – Inside Facebook’s Metaverse, where racial, homophobic and sexual abuse are rampant
https://www.irishtimes.com/culture/tv-radio-web/inside-facebook-s-metaverse-where-racial-homophobic-and-sexual-abuse-are-rampant-1.4862407

Pink News – Almost every single LGBT+ gamer has been harassed while playing online, eye-opening study finds
https://www.pinknews.co.uk/2021/03/08/lgbt-gamer-harassment-gaming-online-study-animal-crossing-call-ofduty/

ORF.at – EU einigt sich auf Gesetz gegen Hass und Hetze im Netz
https://orf.at/stories/3261437/

FOTOMATERIAL
https://drive.google.com/drive/folders/1f_USP_m9f7IOQvfE-R0X5smPJINu3Ux4?usp=sharing
Julian Wiehl © Martin Darling
Being aWare © Irena Pecic, Jolly Schwarz
BlingBling Cover © Kerstin Hammerschmid, Model Andrej B / M Management
I am too © Jolly Schwarz
Activist Cover © Kids of the Diaspora, Wolfang Sam, Johannes Strigl

KONTAKT
Julian Wiehl
wiehl@vangardist.com
0043 664 886 72 966
Vangardist Media GmbH
Mariahilfer Straße 49/15 – 1060 Wien

Starke Frauen. Starke Stadt., 14. Juni 2022, 18.00 Uhr

Wien wollte immer schon eine Stadt für Frauen sein. Frauen sollen sich in Wien sicher fühlen, wohl fühlen und ihr Potential entfalten können. Daran wird seit vielen Jahren erfolgreich gearbeitet.

Der Verein Frauen helfen Frauen helfen unterstützt acht feministische Projekte, die zeigen, wie vielfältig, engagiert und motiviert Frauen sind, für die Wien zur neuen Heimat geworden ist. Von Coaching und Berufsberatung für arabische Frauen über einen Videojournalismus-Lehrgang für afghanische Frauen, von einem Mentoring-Projekt für BIPOC-Frauen bis zu Workshops zu politischer Partizipation für syrische Frauen reichen die Projekte – organisiert und durchgeführt von starken Frauen in einer starken Stadt.

Wir wollen Sie und ihre Arbeit vor den Vorhang holen, uns über die Situation und Bedürfnisse von Frauen in Wien austauschen und uns einen Sommerabend lang bei Speis und Trank vernetzen – denn zusammen können viele starke Frauen noch stärker wirken.

Wann: 14. Juni 2022, 18.00 Uhr

Ort: Windmühlgasse 26, 1060 Wien

Als musikalische Untermalung freuen wir uns die Sängerin, Komponistin und Vocal Coach Boglarka Babiczki aka BogLARK präsentieren zu dürfen.

In Kooperation mit:

Wiener SPÖ Frauen

ega: frauen im zentrum

VIDC Global Dialogue

Frauen helfen Frauen helfen

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Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmst du der Veröffentlichung von Fotos, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, zu.

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Es gelten alle aktuellen COVID Bestimmungen.

HER – Talk & Music, 23. Juni 2022, 20.00 Uhr

Ein Konzert von und mit Mary Broadcast, Past Perfekt und Ramona Kasheer.

HER – die neue Eventreihe von und mit Mary Broadcast verfolgt das Ziel Musikerinnen der Stadt in den Fokus zu stellen, Musikerinnen Sichtbarkeit zu geben und Frauen im Musikbusiness zu fördern.

HER „Talk & Music“ ist ein Abend voller Gespräche und Musik. Musikerinnen der Stadt werden geladen, um frauenspezifische Themen offen, ausgiebig und ehrlich zu besprechen und zu besingen. Der Abend beleuchtet außerdem unser Leben als Musikerin mit allen angenehmen und unangenehmen Nebenwirkungen! Abwechselnd werden Songs aus den aktuellen Programmen präsentiert.

EDITION I / 22: Künstlerinnen im 1060 Bezirk

„Ramona Kasheer“ lebt seit 1999 im 1060 Bezirk und hat bestimmt über 250 Lieder dort geschrieben. Sie hat gerade ihr 3. Album mit vertonten Gedichten von Christine Lavant vorgestellt.

https://ramona-kasheer.com/

„Past Perfekt“ wohnt seit 1991 im 1060 Bezirk. Sie hat an der Akademie für bildende Künste Wiens studiert und ist erst seit 2009 auch als Musikerin tätig. Am Beginn ihrer Musik steht immer Improvisation, aus dem Klangerlebnis entsteht dann ein Song.

www.facebook.com/pastperfekt1/

www.facebook.com/katharinapastartwork

Mit diesen beiden Künstlerinnen werden auch Bereiche abseits der Musik zum Thema: die Prosa einer Dichterin und Frau des letzten Jahrhunderts Christine Lavant und die Malerei der KünstlerIn Past Perfekt. Ein spannender Abend rund um die vielseitigen Gesichter von Künstlerinnen im Jahr 2022 im Frauenzentrum EGA.    

Infos:

Start: 19h

Bei Schönwetter im Hof, bei Schlechtwetter im Saal.

Eintritt: frei

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmst du der Veröffentlichung von Fotos, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, zu.

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Es gelten alle aktuellen COVID Bestimmungen.

TAMAMU Café, 30.6.2022, 19.30 Uhr 

Performance -Theater – Quer durch alle Kunstsparten 

Roman Scheidl und Katharina Puschnig laden mit neuen Künstler:innen ins TAMAMU Café. 

TAMAMU steht für Tanz, Malerei und Musik. Das Ensemble ist eine freie Gruppe von Tänzer:innen, Maler:innen und Musiker:innen, die auf der Bühne zusammenarbeiten. Unter der Bühnenregie von Katharina Puschnig präsentieren die Mitwirkenden eigene Stücke, die durch die Live-Lichtzeichnung Roman Scheidls zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen. Das Publikum erlebt, wie zu Tanz, Text und Musik aus einem Pinselstrich eine Geschichte entsteht. 

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmst du der Veröffentlichung von Fotos, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, zu.

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Es gelten alle aktuellen COVID Bestimmungen. FFP2- Masken verpflichtend!

Ausstellung „Von Frauen und Käfern“, Katharina Puschnig 7. Juni 2022, 18.30 Uhr

Malerei – Zeichnung

Bildtitel: Tilila (Freiheit), 2012,  Aquarell, Gouache, Acryl/ Bütten 103x72cm

Was verbindet die Welt der Käfer mit abstrakten Mustern und starken Frauen?

Katharina Puschnig zeigt in ihren Werken drei Themenkreise, die alle das Thema Frau im Fokus haben.  Großformatige Frauenportraits aus den späten 90-er Jahren, Käferbilder im Kultur-Naturdialog aus dem Zyklus „Fauna arabica“ und die in den letzten Jahre entstandenen großformatigen Papierarbeiten, eine geheimnisvolle Bildsprache von Mutter und Tochter, inspiriert von Tüchern afrikanischer Frauen. In ihren Bildern gibt uns Puschnig den seltenen Einblick in das Grenzgebiet von Ethnologie, Wissenschaft und Kunst.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmst du der Veröffentlichung von Fotos, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, zu.

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Es gelten alle aktuellen COVID Bestimmungen. FFP2- Masken verpflichtend!

ESC 2022 Finale – Public Viewing, Samstag 14. Mai 2022, 19.00 Uhr

Snapping one, two, where are you? Endlich wieder Songcontest wie früher – und heuer gibt‘s gemeinsames Schauen, Tanzen und Voten im EGA. Gastgeber ist Turin, das italienische Liederbuch ist angerichtet. Ob wir im Finale dem österreichischen Duo ein Halo zurufen können, ist nach den ersten Live-Auftritten völlig offen, es bleibt spannend. ESC wie früher? Ja schon, weil Politik und Weltgeschehen – geladen oder unerwünscht – immer Gast sind beim Gesangswettbewerb der höheren Ansprüche. Wir werden über die Ukraine reden müssen. Aber ohne Russland. Die sind nicht dabei. Belarus fehlt auch. Ist jetzt eigentlich Israel dabei? Ist UK diesmal wirklich gut? Kann sich noch wer an The Rasmus erinnern? Wird Deutschland wieder keine Rolle spielen? Fragen über Fragen….ob wir alle an dem Abend klären können, wissen wir nicht, aber es lohnt sich der versammelten Schwarmintelligenz zu bedienen. Kommen kannst du ab 19:00, Getränke und Snacks warten auf Dich.

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Wann: Samstag, 14. Mai 2022, ab 19.00 Uhr

Wo: ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

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Programm:

Ab 19:00 Uhr Einlass.

Ab 20:00 Uhr führen Stefanie Grubich und Stephan Auer-Stüger durch den Abend. Dann trifft gepflogener Smalltalk auf Unerwartetes.

Um 21:00 Uhr übernimmt der Beamer und das Fernsehbild das Bühnengeschehen.

The Sound of Beauty….oder: Wunder gibt es immer wieder!

Wir freuen uns auf Dich!

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Es gelten alle aktuellen COVID Bestimmungen.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmst du der Veröffentlichung von Fotos, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, zu.

Diese Veranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung des ega: frauen im zentrum, der SoHo Wien und der Wiener SPÖ Frauen.

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Frauenstudienzirkel: Frauen – Gleichberechtigung: Gespräch über die Ergebnisse der Diplomarbeit von Mag.a Arijana Šegalo, 19. Mai 2022, 18:00 Uhr

Der Abend soll der Veränderung der Rolle von Frauen im Zuge von Krisen und Transformationsprozessen in der neueren Vergangenheit Europas gewidmet werden. Staaten und Gesellschaften verändern sich stetig. Dies wirkt sich oftmals sehr nachhaltig auf die Geschlechterrollen aus, denn Transformation und Umbrüche gehen nahezu immer auch mit der Veränderung der Werte einher. Männliche Dominanz zieht oftmals Marginalisierungen mit sich, dies können wir für die Vergangenheit feststellen, aber wir müssen in die  Zukunft schauend davor warnen! Davon sind in der Regel Frauen am häufigsten betroffen, vor allem, wenn neoliberale Systeme etabliert werden sollen.

Wann: Donnerstag, 19. Mai 2022, 18.00 Uhr

Wo: ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

Zur Person: Arijana Šegalo ist inhaltliche Leitung des Frauenkommunikationszentrums ega: frauen im zentrum und Margaretner Bezirksrätin der Sozialdemokratischen Partei Wien. Als in Sarajevo, Bosnien und Herzegowina, geborenes Mädchen, flüchtete sie mit einem Teil ihrer Familie 1992 nach Wien und erlebte die Veränderung der gesellschaftlichen Gegebenheiten sowie die staatliche Transformation vom (Real-)Sozialismus hin zur neoliberal geprägten Demokratie der Nachfolgestaaten des ehemaligen (sozialistischen) Jugoslawien mit. Ungleichheiten und Marginalisierung von gesellschaftlichen Gruppen, haben ihren universitären, beruflichen und politischen Weg geprägt.

Bitte um unbedingte Anmeldung unter: mauerhofer@chello.at

Der Frauenstudienzirkel wurde 2006 von Hildegard Steger-Mauerhofer, Laura Dobusch und Katharina Kreissl gegründet und richtet sich an alle Frauen des sozialdemokratischen Spektrums und an alle anderen interessierten Frauen, die sich kritisch mit Frauen-Geschichte bzw. ihrer eigenen Geschichte beschäftigen wollen. Auf Grund des unterschiedlichen beruflichen Backgrounds und verschiedener Altersstufen soll ein fruchtbarer und spannender Erfahrungsaustausch und Lernprozess in Gang gesetzt werden.

Nächstes Treffen des Frauenstudienzirkels:

21.6.2022 (ACHTUNG: DIENSTAG, Start bereits um 17 Uhr)  Margarete Schütte-Lihotzky – Bauten in Wien: Spaziergang mit Felicitas Konecny

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Frauenstudienzirkel: Diversität – Identitätspolitik – Menschenrechte: Quo vadis schöne neue Zukunft!

Dr.in Lilian Hofmeister, Hofrätin, ehemals Richterin und Ersatzmitglied im Verfassungsgerichtshof

Wann: 28. April 2022, 18.00 Uhr

Wo: ega: frauen im zentum

Es gelten alle aktuellen COVID Bestimmungen. Ein 2G Nachweis und FFP2- Maske sind verpflichtend!

Bitte um unbedingte Anmeldung unter: mauerhofer@chello.at

Der Frauenstudienzirkel wurde 2006 von Hildegard Steger-Mauerhofer, Laura Dobusch und Katharina Kreissl gegründet und richtet sich an alle Frauen des sozialdemokratischen Spektrums und an alle anderen interessierten Frauen, die sich kritisch mit Frauen-Geschichte bzw. ihrer eigenen Geschichte beschäftigen wollen. Auf Grund des unterschiedlichen beruflichen Backgrounds und verschiedener Altersstufen soll ein fruchtbarer und spannender Erfahrungsaustausch und Lernprozess in Gang gesetzt werden.

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KLASSENREISE – WIE DIE SOZIALE HERKUNFT UNSER LEBEN PRÄGT, 20.4.2022, 18.30 Uhr

Klassenkampf revisited – wie elitär ist Feminismus?

Im Zuge der Pandemie wurden vergeschlechtlichte Klassenverhältnisse deutlich sichtbar: etwa in der Kluft zwischen Pflegerinnen, Handelsangestellten oder prekär Beschäftigte und jenen, die die Lockdowns im Homeoffice überdauerten. Die Klassenfrage stellt sich aber auch angesichts einer wachsenden Vermögenskluft neu. Inwiefern sind feministische Kämpfe auch Kämpfe für Umverteilung und das gute Leben für alle? Ist der populäre Feminismus tatsächlich einer der weißen Mittelschicht, der sich in T-Shirt-Slogans und Sprachpolitik erschöpft? Wie kann Feminismus gelebt werden, so dass er solidarisch und zugleich kämpferisch ist?

Buchpräsentation und Podiumsdiskussion mit:

Saya Ahmad (Moderation)
Bezirksvorsteherin des Alsergrund und stellvertretende Wiener SPÖ-Frauenvorsitzende

Betina Aumair
Schreibpädagogin und Gender- und Diversity-Beauftragte in der Erwachsenenbildung

Brigitte Theißl
Journalistin und Erwachsenenbildnerin

Korinna Schumann
Bundesrätin, ÖGB Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende

Berfin Marx
Freie Journalistin und Autorin, Aktivistin

Zum Buch:

Klassenreisende begeben sich auf einen Weg, der für sie nicht vorgesehen ist: Aufgewachsen in einkommensarmen Haushalten sind sie oft die ersten in der Familie, die an einer Universität studieren. Weder in der einen noch in der anderen Welt zuhause, fühlen sich viele ihr Leben lang im Dazwischen. Dort, wo sie sind, dürften sie eigentlich nicht sein. Sie erleben den „Aufstieg“ als Chance, aber auch als Bruch und als schmerzhafte Erfahrung.

Die Autorinnen porträtieren elf Personen, deren Geschichte mit dem Mythos „Aufstieg durch Leistung“ brechen. Sie machen deutlich, wie stark uns die soziale Herkunft prägt und welche Rolle dabei Geschlecht oder Migration spielen. Die Klassenreisen- Porträts sind aber auch ein Stück Zeitgeschichte, sie erzählen vom Stadt-Land- Gefälle, von Regionalentwicklung und österreichischer Sozialpolitik.

Zu den Autorinnen:

Betina Aumair

wurde 1976 in Oberösterreich geboren. Sie hat als erste in ihrer Familie maturiert und auch studiert. An der Universität Wien hat sie ein Diplomstudium in Vergleichender Literaturwissenschaft und ein Masterstudium in Gender Studies abgeschlossen. Heute arbeitet sie als Schreibpädagogin, Projektleiterin und Gender und Diversity-Beauftrage in der Erwachsenenbildung mit dem Fokus Jugendliche und junge Erwachsene. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Bildung und Feminismus – immer unter der Klassenperspektive.

Kontakt: betina.aumair@gmail.com

Brigitte Theißl

wurde 1982 in Graz geboren und wuchs in einem Dorf in der südlichen Steiermark auf. So wie auch ihre Schwester studierte sie als erste in der Familie an einer Universität. Sie schloss das FH-Studium Journalismus und Unternehmenskommunikation in Graz ab und studierte anschließend Gender Studies in Wien. Heute ist sie Redakteurin beim feministischen Magazin an.schläge und arbeitet als Erwachsenenbildnerin und als freie Journalistin für DieSTANDARD. In ihrer Arbeit versucht sie stets Feminismus und Anti-Klassismus zu verbinden.

Kontakt:

www.brigittetheissl.net

twitter.com/denkwerkstatt

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Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem ÖGB-Verlag.

Inkl. feministischem Büchertisch des ÖGB-Verlages.

Wir bitten um unbedingte Anmeldung unter: office@ega.wien!

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Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmst du der Veröffentlichung von Fotos und Videos, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, zu.

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Charity-Ausstellung „Make Art Not War“, Donnerstag, 7.4.2022, 18.00 Uhr

Make art not war!

Wir freuen uns gemeinsam mit den Vereinen „Ankommen in Wien“ und „Gegen Abschiebung“ in Kooperation mit den KünstlerInnen und Initiatorinnen Fauzia Ahmadzay und Murtaza Elham zur Ausstellung „Make Art Not War“ einladen zu dürfen.

Folgende Künstlerinnen haben sich bereit erklärt die Ausstellung mit ihren Bildern zu unterstützen:

Cunqing Li

Fauzia Ahmadzay

Isa Kaufmann

Koi Karp

José Luis Loria Méndez

Nada Nadj

Sanjaa Enkhtumen

Silva Ge

Sony Seaq

Soraya Mani

Veronika Junger

Vladislava Yakovenko

Ihnen allen gilt, für ihre großzügige Solidarität unser aufrechter Dank!

„Kunst für einen guten Zweck: einen Ort schaffen, wo wir unsere Gefühle und Gedanken mit Kunst in die Welt bringen.“

Der Erlös der verkauften Kunstwerke geht an Menschen in Afghanistan und der Ukraine.

Wann: Donnerstag, 7. April 2022, 18.00 Uhr

Wo: ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

Begrüßung:

Arijana Šegalo, Inhaltliche Leitung des ega

Stefan Auer-Stüger, Abgeordneter zum Wiener Landtag

Eröffnung:

Sigrid Spenger, Obfrau des Vereins „Ankommen in Wien“

Murtaza Elham, Fotograf und Teil der Gruppe „Gegen Abschiebung“

Fauzia Ahmadzay, Künstlerin

Über die Initiator:innen:

Fauzia Ahmadzay kommt aus Afghanistan und ist in Wien aufgewachsen. Die Malerei gibt ihr die Möglichkeit Gedanken und Gefühle kreativ auszudrücken. Sie möchte den Betrachter:innen mit ihren Bildern Erinnerungen aus der Kindheit und Geschichten aus Afghanistan näher bringen. „Durch Kunst, davon ist sie überzeugt, kann man Brücken zwischen Menschen und Welten bauen“ und sie setzt damit ein Zeichen für den Frieden.


Murtaza Elham lebt seit 6 Jahren in Wien. Er dokumentiert mit seiner Fotografie den politischen Aktivismus engagierter Afghan:innen und solidarischer Menschen in dieser Stadt. In der Ausstellung zeigt er Fotografien der Gruppe „Gegen Abschiebung“.

Die Ausstellung findet am Donnerstag, dem 07.04.2022 ab 18 Uhr im Frauenzentrum ega: frauen im zentrum in der Windmühlgasse 26, 1060 Wien statt, wo die Künstler:innen auch anwesend sein werden.

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Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmst du der Veröffentlichung von Fotos, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, zu.

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(Farsi) 
 به هنر بلی، به جنگ نه!
نمایشگاه هنری فوزیه احمدزی و مرتضی الهام
„هنر برای هدف نیک: هدف ایجاد لحظاتیست که بتوانیم افکار و احساسات خویش را از طریق هنر به نمایش بگذاریم. پول بدست آمده از آثاریکه درین نمایشگاه به فروش خواهند رسید، به مردم افغانستان و اوکراین کمک   خواهد شد. 
فوزیه احمدزی افغانیست که در وین بزرگ شده است. هنر رسامی به او امکان این را میدهد که احساسات و افکار خود را به طور خلاق بیان کند. او میخواهد از طریق رسامی های خود بیننده‌گان را به یادهای طفولیت خود و قصه هایی از افغانستان نزدیکتر بسازد. „او متیقن است که به وسیله‌ هنر میتوان میان انسان ها و جهان پل ها ایجاد کرد“ او از این طریق او برای صلح کار میکند.
مرتضی الهام بیش از ۶ سال میشود که در وین زندگی میکند و بیش از ۵ سال میشود که در بخص عکاسی ژورنالیزم فعالیت دارد. او توسط هنر عکاسی خود فعالیت های سیاسی افغانهای مقیم درین شهر و کسانیکه با افغانها همبستگی نشان میدهند را مستند میسازد. در این نمایشگاه او عکسهای از گروه „ضد دیپورت“ را به نمایش میگذارد. 
زمان و مکان نمایشگاه: 07.04.2022, 18 Uhr Frauenzentrum EGA Windmühlgasse 26 1060

(Pashto) 
جګړه نه، هنر رامنځته کړئ!
د فوزیې احمدزۍ او مرتضی الهام هنري نندارتون
„هنر د یوې ښې موخې لپاره: موخه د داسې شېبو رامنځته کول دي چې موږ پکې خپل احساسات او افکار د هنر پر مټ نړۍ ته وښیو.“ د پلورل کېدونکیو هنري  اواثرونو څخه ترلاسه شوې پیسې به افغانستان کې خلکو او اوکراین سره د مرستې لپاره کارول کېږي. 
فوزیه احمدزۍ د افغانستان ده او په وین کې راستره شوې ده. انځورګري د هغې لپاره یوه وسیله ده چې پر مټ یې خپل احساسات او فکرونه په پنځول شوې بڼه څرګندوي. هغه غواړي د انځورګرۍ له لارې کتونکي د خپل ماشومتوب یادونو او د افغانستان کیسو ته ورنیږدې کړي. „هغه په دې باور ده چې د هنر له لارې انسان کړای شي د نړۍ او نورو انسانانو تر منځ پولونه رامنځته کړي“ او په همدې توګه هغه د سولې لپاره کار کوي. 
مرتضی الهام له ۶ کالو راهیسې په وین کې ژوند کوي. هغه د خپلې عکاسۍ پرمټ په دې ښار کې د سیاسي فعالو افغانانو او هغو وګړو چې افغانانو سره پیوستون ښیي فعالیتونه ثبتوي. په دې نندارتون کې هغه د „ديپورټ پر ضد“ ډلې انځورونه نندارې ته وړاندې کوي.  په دې نندارتون کې به نور هنرمندان هم ګډون کوي.
د نندارتون ځای او نېټه: 07.04.2022, 18 Uhr Frauenzentrum EGA Windmühlgasse 26 1060

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