Frauenstudienzirkel: Andrea Maria Dusl: Meine Mutter und andere Frauen, die mich prägten, 29, Jänner 2026 um 18:00 Uhr

  • Donnerstag, 29.01.2026, 18:00 Uhr
  • ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

„Mona“ ihr neues Buch darüber ist in Vorbereitung.

Andrea Maria Dusl, geb.1961in Wien, Filmemacherin, Autorin, Zeichnerin. 

Lehrt an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Die Kulturwissenschaftlerin

ist Magistra Artium und Doktorin der Philosophie. 

www.comandantina.com

Zuletzt erschienen:

„Die Wiener Seele in 100 Antworten“ und „Die Kolumne in 33 Versuchen“.

Essays, Kolumnen und Zeichnungen u.a. für Falter, Standard, 

Salzburger Nachrichten

Anmeldung: mauerhofer@chello.at

Weiberei #12, Designmarkt am Samstag 6. Dezember 2025 von 11:00 bis 19:00 Uhr

  • Samstag, 06.12.2025, 11:00 bis 19:00 Uhr
  • ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

Am 6. Dezember ist es wieder soweit!
Der beliebte feministische Weihnachtsmarkt „die weiberei – Markt für Design von Frauen“ öffnet zum 12. Mal seine Pforten!

In Kooperation der SPÖ Frauen Wien und dem ega: frauen im zentrum erwartet euch eine einzigartige Gelegenheit, stilvolle und handgemachte Designprodukte von kreativen Designer:innen zu entdecken, von Mode über Schmuck und Accessoires bis hin zu liebevoll gestalteter Papeterie und Kunst.

Genießt dabei die entspannte Weihnachtsstimmung mit köstlichem Punsch und lasst die Kinder in der Bastelwerkstatt der Wiener Kinderfreunde kreativ werden.

Abseits von Hektik und Trubel rund um die Mariahilfer Straße könnt ihr hier persönliche, besondere Weihnachtsgeschenke für euch selbst oder eure Liebsten finden.

Teilnehmer:innen:

Angelegt, Atelier Angelika Pichler, Birgit Wimmer Jewellery, Blue Leaf-Die Bio-Haube, Die Olle mit der Wolle, EBIA-every body is art, Edita Rosenrot Jewellery, EDITH AGAY, Frida Kahlo-Mexiko, Georgia Maresch, Groovyroo , Hopf Gertrude, irdenhain, KE-VOCE, LAVOUR, LitinDesign, Lukrezia, Mariefaktur, MAGOË, me-Kosmetik by Melanie Charusa, Moshk, MY MAGPIE Vienna , mycrochetcorner, officina Mathilde , ohART, PEBELLE, Pooneh Mojtaba, Renate Gerlach Keramik, RestLicht, Rike Hofmann, SaLey-Mode aus Wien, schreibmalstatt, sheepish upcycling &zero waste, Sisi, Skulptierchen, Sofie Strasser, Stefanie Maier, sweerie-geng , teardrop ceramics, Tina, VIEMA, wallywood, Wiener Schriften, Wollgern, YLVA

Wir freuen uns riesig auf euch! ✨

📅 Datum: 6. Dezember 2025
⏰ Zeit: 11–19 Uhr
📍 Ort: ega:frauen im zentrum

Vernissage „Female Transition“, Montag 24. November 2025 um 19:00 Uhr

  • Montag, 24.11.2025, 19:00 Uhr
  • ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

Das ega lädt euch zur faszinierenden Vernissage „Female Transition“ im Rahmen des Rotlicht-Festivals ein. Die Künstlerinnen Anna Tihanyi und Maria Kracikova zeigen Arbeiten, die Themen wie Wurzellosigkeit, Entfremdung, das Gefühl des Ausgestoßenseins und den Wunsch nach Zugehörigkeit erforschen und sichtbar machen.

Anna Tihanyi ist eine preisgekrönte Kunstfotografin aus  Budapest. Bekannt für ihre inszenierten Arbeiten schafft sie Erzählungen über das weibliche Selbst und Identität durch Erinnerung und Introspektion. In ihren aktuellen Arbeiten zeigt sie fiktive Übergangsstationen des Lebens, die die Wurzellosigkeit, Entfremdung und den Wunsch nach Zugehörigkeit thematisieren.

Maria Kracikova studierte Fotografie in Prag und Berlin, ihr Fotobuch ‚Romano maro‘ erschien 2002. Seit 2009 lebt sie in Wien. In ihrem Projekt Poems of Vanishing setzt sie sich mit Vergänglichkeit aus weiblicher Perspektive auseinander. Ihre analogen Schwarz-Weiß-Fotografien schaffen einen Dialog zwischen der Fotografin und den porträtierten Frauen und öffnen Raum für die eigenen Geschichten der Betrachter:innen.

Wir freuen uns auf euren Besuch!

24.11.2025 bis 2.12.2025

MO-Do, 9-16 Uhr, Fr 9-13 Uhr

Eintritt ist frei!

Frauenstudienzirkel: „Der Himmel ist blau. Kann sein“. Frauen im Widerstand. Österreich 1938-1945, Promedia-Verlag 2023. 20, November 2025 um 18:00 Uhr

  • Donnerstag, 20.11.2025, 18:00 Uhr
  • ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

Karin Berger, Studium der Ethnologie und Politikwissenschaft, Dokumentarfilmregisseurin, Forscherin, Autorin

27 Österreicherinnen erzählen über ihren Widerstand gegen das Nazi-Regime, über ihre List, ihren Mut, ihre Solidarität, aber auch über ihre Angst vor Folter und Tod. Käthe Sasso, Irma Schwager, Oswalda Tonka, Helene Kuchar-Jelka, Rosl Grossmann-Breuer oder Agnes Primocic sind darunter. Mit all ihrem Mut stellten sie sich dem Nazi-Terror entgegen, wurden dafür verfolgt, eingesperrt und überlebten nur knapp.

„Wenn er mir gesagt hätte, der Himmel ist blau, hätte ich gesagt: Kann sein“, beschreibt Mali Fritz ein mögliches Gespräch mit einem ihrer Peiniger. „Unter keinen Umständen hätt’ ich der Gestapo was zugegeben. Für mich war eine absolute Kluft zwischen ihnen und mir. Diese Kluft war unüberbrückbar.“

40 Jahre nach Beendigung des Krieges machten sich die vier Herausgeberinnen auf den Weg zwischen Eisenstadt, Dornbirn und Eisenkappel/Železna Kapla, um die Geschichten dieser Frauen aufzuzeichnen. Manche von ihnen hatten individuell gegen das NS-System gekämpft, andere organisiert, sie halfen KZ-Häftlingen und Verfolgten bei der Flucht, verbreiteten illegal Nachrichten, übten Sabotage in Fabriken, lebten im Wald als Partisaninnen. Viele schafften es, der Folter durch die Gestapo zu widerstehen und in den Gefängnissen ihren Mut aufrechtzuhalten.

Vielen Frauen wurde nach ihrer Rückkehr aus den Konzentrationslagern und Gefängnissen nicht geglaubt, auch nach Kriegsende und Befreiung erlebten sie politische Diskriminierung und gesellschaftliche Ausgrenzung.

Der erstmals im Jahr 1985 erschienene Band wurde neu gestaltet und editiert sowie mit einem aktuellen Vorwort versehen.

„Ein ungemein wichtiges, längst schon überfälliges Buch über weibliche Menschen, die unseren ganzen nationalen und patriotischen Stolz ausmachen müssen.“ Elfriede Jelinek zur Erstausgabe

Weitere Herausgeberinnen:

Elisabeth Holzinger, Studium der Politikwissenschaft, Autorin, Filmemacherin

Lotte Podgornik, Studium der Geschichte und Germanistik, Publizistin und Lehrende für Deutsch als Fremdsprache

Lisbeth N. Trallori, Feministische Soziologin und Politikwissenschafterin, Lehre und Forschung an österreichischen Universitäten, Autorin und Publizistin

Anmeldung: mauerhofer@chello.at

Vernissage „Himmel und unten“, Buchpräsentation und Modenschau, Freitag 30. September 2025 um 18:30 Uhr

  • Freitag, 30.09.2025, 18:30 Uhr
  • ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

Solo Ausstellung von SilvaGe „Himmel und unten, das Bild lebt“
mit Buch Präsentation von Natalia Ermenkova, Liest Andrea Pauli (auf Englisch)
Modenschau ‚Vogel‘, Dr. Rositsa Rangelova, Modedesignerin und Assistenzprofessorin an der Südwest-Universität „Neofit Rilski“ in Bulgarien
Live Musik: Mara May

Ein klarer gestalterischer Faden verbindet Klimt, Flöge, Höchsmann und heute Rositsa Rangelova und SilvaGe. Die Linie als Ausdrucksmittel zieht sich durch ihre Werke, einst in Ornamentik und Reformkleidern, heute in zeitgenössischer Gebrauchskunst. SilvaGe und Rangelova führen diese Tradition mit Fokus auf Natur und deren Bedrohung weiter.

Eröffnung: Patricia Anderle, Abgeordnete zum Wiener Landtag und Gemeinderätin
Kuratorin: Mag.a Barbara Mithlinger, Leiterin der „Kleinen Galerie“ und Kulturwissenschaftlerin

Wir freuen uns darauf, euch im ega zu sehen!

Frauenstudienzirkel: „Trümmer und Träume. Alltag in Favoriten 1945-1955“.Eine Dokumentation eines lebensgeschichtlichen Gesprächskreises 1985-1991. 25, September 2025 um 18:00 Uhr

  • Donnerstag, 25.09.2025, 18:00 Uhr
  • ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

Mag.a Ulli Fuchs, Projektleiterin Labor Alltagskultur

Kritische Literaturtage.

1984 Studium der Volkskunde (Ethnologia Europaea) in Wien, 1989 Ethnographie und Kulturwissenschaften an der Humboldt Universität in Berlin (DDR).2002 Diplomarbeit „…mit Haut und Haaren… Über Frauenfrisuren und Mode von der Jahrhundertwende bis 1934“.

Die beiden Volkskundler:innen Wolfgang Slapansky (†) und Ulli Fuchs begannen 1985 zum 40-jährigen Jubiläum der Republik Österreich einen lebensgeschichtlichen Gesprächskreis mit Menschen, die in der Nazizeit bereits erwachsen waren. In vielen Sitzungen sprachen die Zeitzeug:innen über den Alltag in der Nachkriegszeit. Diese authentischen Transkripte wurden mit Hintergrundinformation ergänzt zu einem wertvollen historischen Dokument, das heuer zum 80-jährigen Jubiläum nachgedruckt wurde.

Anmeldung: mauerhofer@chello.at

Vernissage „ÜBER GRENZEN“, Dienstag 3. Juni 2025 um 19:00 Uhr

  • Dienstag, 03.06.2025, 19:00 Uhr
  • ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

Wir freuen uns sehr, euch herzlich zu unserer spannenden Vernissage „Über Grenzen“ einzuladen.

„Über Grenzen“, was bedeutet es, Grenzen zu überschreiten? Was hält uns zurück und was befreit uns? Welche physischen, geistigen und sozialen Grenzen gibt es, und wie gehen wir als Gesellschaft und als Individuen damit um?

Grenzen sind allgegenwärtig, sie definieren nicht nur physische Räume, sondern auch soziale, kulturelle und psychologische Aspekte unseres Lebens. Sie können trennen, aber auch verbinden, und stellen eine der zentralen Herausforderungen der modernen Welt dar. Im Rahmen eines interkulturellen Dialogs präsentieren kunststudierende Künstler:innen, die sich auf unterschiedliche Weise und durch verschiedene Medien mit dem Thema auseinandergesetzt haben, ihre Werke.

Eröffnung: Marina Hanke, BA Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Wien und Gemeinderätin

Die ausstellenden Künstler:innen:

Offerus Ablinger, Gelavizh Abolhassani, Payam Borumand, Maja Ettinger-Cecić, Parizad Farzaneh, AnaMaria Heigl, Lubomir Hnatovic, Ulrich Mertel, Pooneh Mojtaba, Negar Rad, Francisco Rubiel Osorio Faber, Mahdiyeh Seifi

Es erwarten euch Live-Musik, coole Drinks und ein interessanter Austausch. Wir freuen uns auf euer Kommen!

NEW ROOTS, Workshop von 19. Mai bis 12. Juni

  • Donnerstag, Vernissage: 12.06.2025 Juni, um 18:00 Uhr
  • ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

ega veranstaltet in Kooperation mit der American University in Bulgarien einen Workshop zum Thema Mobile Storytelling und Digital Marketing. Studierende arbeiten mit  Migrant:innen an einer Social-Media-Kampagne für lokale Kleinunternehmen oder NGOs. Sie lernen, Zielgruppen zu erreichen und Digital Marketing in einer Online-Simulation zu trainieren. Die Bilder werden am 12. Juni im ega präsentiert.

Der Eintritt ist frei.

Frauenstudienzirkel: Eva Novotny: Narzisstische Wut – Hass – Gewalt. Leben im Spannungsfeld von Grandiosität und Selbstverachtung . 22, Mai 2025 um 18:00 Uhr

  • Donnerstag, 22.05.2025, 18:00 Uhr
  • ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

Zorn ein machtvolles Motiv. Er ist Ausdruck unseres Werteempfindens und gibt uns Mut zum Einspruch gegen den Stand der Dinge. Anlässe gibt es genug für Zorn. Bedauerlicherweise verendet Zorn oft sediert in radikaler Dumpfheit oder akkumuliert in rachsüchtigem Hass. Hass ist kein beflügelnder Affekt. Hass zehrt und engt ein. Taten aus Hass sind zerstörerisch.

Wie kommt es zu Hass? Wie zu Ressentiments, zu Cancelings- und Tilgungswünschen?

Warum richtet sich berechtigte Wut so oft gegen die Falschen?

Was wären Voraussetzungen dafür, dass gerechter Zorn seine kreative Kraft entfalten kann? Zu einem Kampf um Recht und Anerkennung etwa oder zur Befreiung von bedrückenden Verhältnissen.

Eva Novotny, Studium der Erziehungswissenschaften, Psychologie, Philosophie sowie Sonder- und Heilpädagogik; Promotion 1981 an der Universität Wien. Seit 1986 freiberufliche Tätigkeit als Wissenschaftlerin, Psychotherapeutin, Organisationsberaterin, Trainerin, Coach, Supervisorin.

Anmeldung: mauerhofer@chello.at

Frauenstudienzirkel: Global, Female, Future: Wie feministische Kämpfe Arbeit, Ökologie und Politik verändern, mit den beiden Mitherausgeberinnen Gerda Neyer und Rosa Zechner, Frauen*solidarität, 24 April 2025 um 18:00 Uhr

  • Donnerstag, 24.04.2025, 18:00 Uhr
  • ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

Verlag Kremayr&Scheriau, 2022

Wir schreiben das turbulente Jahr 1982: Der Krieg um die Falklandinseln tobt, der deutsche sozialdemokratische Regierungschef Helmut Schmidt stürzt über ein Misstrauensvotum. 500.000 Menschen protestieren in Bonn gegen die Aufstellung neuer Atomsprengköpfe, in Wien fordern 70.000 die atomare Abrüstung. Frauen organisieren Sitzblockaden, sie fordern Abrüstung „im Privaten“ und im „Öffentlichen“ – und das Recht auf Selbstbestimmung, auch für die Frauen der südlichen Erdhalbkugel. Mitten in dieser Umbruchstimmung treffen in Wien einige Aktivistinnen zusammen und wenden sich lautstark gegen die Frauenfeindlichkeit in der Entwicklungshilfe – die Geburtsstunde der Frauensolidarität.

40 Jahre später blicken die Mitbegründerinnen Andrea Ernst und Gerda Neyer zusammen mit den Mitstreiterinnen Ulrike Lunacek, Rosa Zechner und Andrea Zelinka zurück auf vier Jahrzehnte feministischer Arbeit, aber auch nach vorne. Wie analysieren junge Aktivistinnen die Themen von damals? Was bedeutet transnationale Arbeit für Migrantinnen heute? Welche Strategien haben Kämpferinnen gegen Umweltzerstörung und Klimawandel entwickelt? Und wie umgehen mit der immer wieder alle Lebensbereiche durchsetzenden sexistischen Gewalt? Entstanden ist ein vielstimmiges Buch mit und über Frauen des globalen Südens.

Anmeldung: mauerhofer@chello.at