{"id":54,"date":"2008-01-05T11:26:05","date_gmt":"2008-01-05T10:26:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www2.ega.or.at\/?p=54"},"modified":"2020-05-29T11:04:35","modified_gmt":"2020-05-29T10:04:35","slug":"%e2%80%9eafghanistan-projekt-%e2%80%93-geburtshelferinnen-trainingskurse%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ega.or.at\/?p=54","title":{"rendered":"\u201eAfghanistan-Projekt \u2013 Geburtshelferinnen-Trainingskurse\u201c."},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/ega.or.at\/wp-content\/uploads\/2008\/03\/hebammen.jpg\" title=\"hebammen.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ega.or.at\/wp-content\/uploads\/2008\/03\/hebammen.jpg\" alt=\"hebammen.jpg\" \/><\/a>Unter dem Motto \u201eWiener Frauen helfen\u201c<br \/>\nunterst\u00fctzen die Wiener SP\u00d6-Frauen<br \/>\ndas \u201eAfghanistan-Projekt \u2013 Geburtshelferinnen-Trainingskurse\u201c.<\/p>\n<p>\u00dcber das Projekt:<br \/>\nAlle 30 Minuten stirbt in Afghanistan eine Frau bei oder nach der Geburt. Frauen in D\u00f6rfern werden als Geburtshelferinnen ausgebildet. Damit steigt die Chance auf eine sichere Geburt. Afghanistan hat eine der h\u00f6chsten M\u00fcttersterblichkeitsquoten weltweit, n\u00e4mlich durchschnittlich 1.800 auf 100.000 (im Vergleich: \u00d6sterreich 4 auf 100.000).<br \/>\nDie Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind neben der fr\u00fchen (Zwangs-) Verheiratung (Teenagerschwangerschaften), der schlechten Ern\u00e4hrungslage, mangelnder Hygiene wieder in einem Fehlen der medizinischen Versorgung zu sehen, wobei die Betreuung einer Schwangeren oder einer Geb\u00e4renden ausschlie\u00dflich durch Frauen stattfinden muss.Geburtshelferinnen-Trainingskurse<br \/>\n<a href=\"http:\/\/ega.or.at\/wp-content\/uploads\/2008\/03\/hebammen_1.jpg\" title=\"hebammen_1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ega.or.at\/wp-content\/uploads\/2008\/03\/hebammen_1.jpg\" alt=\"hebammen_1.jpg\" \/><\/a>Die Philosophie des Projektes ist es, die traditionellen Geburtshelferinnen in den D\u00f6rfern in Schwangerenvorsorge, Hygiene und Leitung einer sicheren und sauberen Geburt zu schulen und so ein Minimum an Gesundheitsversor\u00acgung sicher zu stellen bzw. leicht vermeidbare Schwierigkeiten zu verhindern. Diese Projekte werden in Regionen durchgef\u00fchrt, in denen die Frauen \u00fcberhaupt keinen Zugang zu medizinischen Einrichtungen haben, zuletzt in der Provinz Badakhshan mit der gr\u00f6\u00dften M\u00fcttersterblichkeit innerhalb Afghanistans.<\/p>\n<p>Wie sich aus der Erfahrung der bisher durchgef\u00fchrten Projekte gezeigt hat, konnte durch die Schulung der Dorfhebammen die Komplikationsrate drastisch gesenkt werden. Durch den Einsatz der in diesem Projekt ausgebildeten Frauen, die ihr erworbenes Wissen in einer Art \u201eSchneeballeffekt\u201c weiter geben, kann das Leben zahlreicher Frauen gerettet werden. Mit dieser Ma\u00dfnahme konnte z.B. in der Region Khugiani die Komplikationsrate w\u00e4hrend der Geburt von 60% auf 20% gesenkt werden.<br \/>\nDie Kosten eines Kurses sind abh\u00e4ngig von der Anzahl der Teilnehmerinnen. Pro Dorfhebamme ist mit \u20ac 250.- zu rechnen (beinhaltet Transport, Lehrmaterial und einen Hebammenkoffer).<\/p>\n<p>Die Wiener SP\u00d6-Frauen m\u00f6chten nun im Rahmen ihrer allj\u00e4hrlichen Initiative \u201eWiener Frauen helfen\u201c sich diesem Projekt, dass in Kooperation mit den SP\u00d6-Frauen \u00f6sterreichweit und der Gesellschaft zur Unterst\u00fctzung der Rechte afghanischer Frauen und Kinder (GURAF), stattfindet, anschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Hauptanliegen des Projektes<br \/>\n\u2022 Ausbildung der TBA\u2019s (Traditional Birth Assistent \u2013 traditionelle Geburtshelferinnen) zur Leitung einer sauberen und sicheren Geburt<br \/>\n\u2022 Ausbildung der TBA\u2019s in Hinblick auf Fr\u00fcherkennung von Risikoschwangerschaften und Komplikationen bei der Geburt, so dass sie die Schwangere dem n\u00e4chstgelegenen Mutter-Kind-Zentrum zuweisen k\u00f6nnen<br \/>\n\u2022 die M\u00fctter- und Kindersterblichkeit in diesen Regionen durch diese Ausbildungsma\u00dfnahmen drastisch zu senken<\/p>\n<p>Hintergr\u00fcnde \u2013 Afghanistan<br \/>\nDie Lebensbedingungen und gegenw\u00e4rtige Situation in vielen Regionen Afghanistans sind katastrophal. In den Regionen Qelago, Memlla und Lokhi, wo Basis-Ausbildungskurse durchgef\u00fchrt wurden sind element\u00e4re M\u00e4ngel, was die Gesundheit oder auch nur das schlichte \u00dcberlegen betrifft, fest zu stellen.<br \/>\nDie Bev\u00f6lkerung dieser Gegenden leiden noch immer unter hoher M\u00fcttersterblichkeit sowie unter weitgehend vermeidbaren Erkrankungen. Begrenzter Zugang zur Gesundheits\u00acf\u00fcrsorge sowie unzureichendes Wissen \u00fcber hygienische Lebensbedingungen verursachen noch immer Erkrankungen wie zunehmende Komplikationen bei Geburten, Durchfallser\u00ackrankungen, Typhus, Hautinfektionen, Wur\u00acmerkrankungen und vieles mehr.<br \/>\nAus dem Anstieg der Erkrankungen und auch Sterbef\u00e4lle in besagten Gebieten ergibt sich die Notwendigkeit, die traditionellen TBA\u2019s besser zu schulen. Durch die Geburtshelferinnen-Trainingskurse werden wichtige Informationen weitergegeben und in den Regionen verbreitet.<\/p>\n<p>Bitte helfen auch Sie mit Ihrer Spende!<\/p>\n<p>\u201eAfghanistan-Projekt \u2013 Geburtshelferinnen-Trainingskurse\u201c<br \/>\nSpendenkonto: BAWAG 10010542524, BLZ: 14000<br \/>\nLautend auf \u201eWiener SP\u00d6-Frauen \u2013 Wiener Frauen helfen\u201c<br \/>\nKennwort: Afghanistan-Projekt<br \/>\n\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter dem Motto \u201eWiener Frauen helfen\u201c unterst\u00fctzen die Wiener SP\u00d6-Frauen das \u201eAfghanistan-Projekt \u2013 Geburtshelferinnen-Trainingskurse\u201c. \u00dcber das Projekt: Alle 30 Minuten stirbt in Afghanistan eine Frau bei oder nach der Geburt. Frauen in D\u00f6rfern werden als Geburtshelferinnen ausgebildet. 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