{"id":217,"date":"2009-03-10T09:35:23","date_gmt":"2009-03-10T08:35:23","guid":{"rendered":"http:\/\/ega.or.at\/?p=217"},"modified":"2020-05-29T11:04:23","modified_gmt":"2020-05-29T10:04:23","slug":"buchprasentation-frauenliebe-beruhmte-weibliche-liebespaare-der-geschichte-20-april-2009","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ega.or.at\/?p=217","title":{"rendered":"Buchpr\u00e4sentation &#8222;Frauenliebe. Ber\u00fchmte weibliche Liebespaare der Geschichte&#8220; &#8211; 20. April 2009"},"content":{"rendered":"<p><a rel=\"attachment wp-att-218\" href=\"http:\/\/ega.or.at\/?attachment_id=218\" title=\"schmoelzer_frauenliebe.jpg\"><\/a><\/p>\n<p>\u00a0<a rel=\"attachment wp-att-220\" href=\"http:\/\/ega.or.at\/?attachment_id=220\" title=\"schmoelzer_frauenliebe1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ega.or.at\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/schmoelzer_frauenliebe1.jpg\" alt=\"schmoelzer_frauenliebe1.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Fotos<\/h2>\n<p><strong>ngg_shortcode_0_placeholder<\/strong><\/p>\n<p><strong>20. April 2009, 19.00 Uhr<br \/>\nega: frauen im zentrum, Windm\u00fchlgasse 26, 1060 Wien<\/strong><\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit dem <strong>Promedia Verlag<\/strong> veranstaltet das <strong>ega<\/strong> eine Lesung mit der Autorin Hilde Schm\u00f6lzer. Sie liest\u00a0aus ihrem neuen Werk \u201e<strong>Frauenliebe. Ber\u00fchmte weibliche Liebespaare der Geschichte<\/strong>\u201c.<\/p>\n<p><strong>Zum Inhalt des Buches:<br \/>\n<\/strong>Frauen haben einander zu allen Zeiten geliebt, sie haben einander begehrt, und sie haben auch sexuell miteinander verkehrt. Doch wurde Frauenliebe je nach Epoche unterschiedlich bewertet. W\u00e4hrend sie im sp\u00e4ten Mittelalter und in der fr\u00fchen Neuzeit mit dem Tod bestraft werden konnte, waren Frauenfreundschaften in der Romantik nicht nur toleriert, sondern gesellschaftlich teilweise gut angesehen. Gegen Ende des 19. und im 20. Jahrhundert hingegen setzte sich unter dem Einfluss einer neuen Wissenschaft, der Psychiatrie, die Theorie von einer ererbten Abnormalit\u00e4t durch, die jetzt zwar weniger strafw\u00fcrdig schien, daf\u00fcr aber ge\u00e4chtet war.<\/p>\n<p><strong>Sechs ber\u00fchmte Frauenpaare<\/strong> aus verschiedenen Epochen werden in dem Buch beschrieben; wie sie gelebt, wie sie geliebt haben, in welche Zeit sie eingebunden waren, wie die Gesellschaft auf ihre Beziehung reagiert hat und wie sie sich selbst damit zurecht gefunden haben. Das Zeitalter der Romantik ist durch das Paar <strong>Bettine Brentano und Karoline von G\u00fcnderrode<\/strong> vertreten, auch <strong>George Sand und Marie Dorval<\/strong> fallen noch in diese Zeit. Die Vertreterinnen der ersten \u00f6sterreichischen Frauenbewegung, <strong>Auguste Fickert und Ida Baumann<\/strong>, konnten hingegen nur noch zum Teil von der Toleranz profitierten, die diesen \u201eromantischen Freundschaften\u201c entgegengebracht wurde. <strong>Virginia Woolf<\/strong>, vor allem aber <strong>Vita Sackville-West<\/strong> standen bereits unter dem Einfluss der Sexualwissenschaftler. Ber\u00fchmtheiten wie <strong>Gertrude Stein<\/strong> und mit ihr <strong>Alice B. Toklas<\/strong> schafften es, sich zu ihren Neigungen zu bekennen und sich gleichzeitig von der anr\u00fcchigen Aura eines lesbischen Paares weitgehend zu befreien, wobei die Anspielungen auf sexuelle Freuden mit der Partnerin in Steins Texten verschl\u00fcsselt sind und von Stein-Experten vielfach erst nach ihrem Tod entr\u00e4tselt wurden. <strong>Anna Freud<\/strong> und <strong>Dorothy Burlingham<\/strong> hingegen, die in einer \u00fcber f\u00fcnzigj\u00e4hrigen Beziehung wie ein Ehepaar zusammen lebten, haben eine lesbische Beziehung immer energisch bestritten, was mit dem ungeheuren Druck, unter dem die Tochter des ber\u00fchmten Sigmund Freud gestanden ist, erkl\u00e4rt werden kann und nur Vermutungen zul\u00e4sst.<\/p>\n<p>Hilde Schm\u00f6lzers Doppelbiographien erz\u00e4hlen \u00fcber Gl\u00fcck und Ungl\u00fcck, Liebe, Begehren und Streit, \u00fcber Konflikte, gegenseitigen Beistand, ein gemeinsames Leben und die jeweiligen historischen Zusammenh\u00e4nge. Die Autorin hat ein kulturgeschichtliches Buch \u00fcber oft verdr\u00e4ngte Frauenbeziehungen geschrieben.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber die Autorin:<br \/>\nHilde Schm\u00f6lzer<\/strong>, 1937 in Linz geboren, arbeitete 25 Jahre lang als freiberufliche Journalistin. Seit 1990 ist sie ausschlie\u00dflich als Autorin t\u00e4tig. Zuletzt erschienen von ihr im Promedia Verlag: \u201cRosa Mayreder. Ein Leben zwischen Utopie und Wirklichkeit\u201d (Wien 2002) und \u201eDie abgeschaffte Mutter. Der m\u00e4nnliche Geb\u00e4rneid und seine Folgen\u201c (Wien 2005). Hilde Schm\u00f6lzer ist Mutter eines Sohnes.<\/p>\n<p>Nach der Lesung gibt es die M\u00f6glichkeit einer <strong>spannenden Diskussion<\/strong> mit der <strong>SP\u00d6-Wiener Frauensekret\u00e4rin Mag.a Nicole Krotsch und Frau Mag.a Ortrun Gauper, Mitglied des Landesvorstandes der SoHo Wien,<\/strong> zu dem Thema Frauenliebe in der heutigen Zeit.<\/p>\n<p><strong>Eintritt frei!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Anmeldung und Information unter:<\/strong> 01\/589 80 423 oder <a href=\"mailto:elisabeth.gutenbrunner@ega.or.at\">elisabeth.gutenbrunner@ega.or.at<\/a><\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-219\" href=\"http:\/\/ega.or.at\/?attachment_id=219\" title=\"pm_logo.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ega.or.at\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/pm_logo.jpg\" alt=\"pm_logo.jpg\" \/><\/a>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Fotos 20. 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